Industrie warnt bei schärferen Klimazielen vor Job-Abbau

Der BDI warnt mit Blick auf die schlechte Konjunktur vor schärferen EU-Klimazielen. Die Politik müsse verhindern, dass Produktion verlagert wird und Arbeitsplätze verloren gingen. Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag sollen die Rahmenbedingungen für ein neues, globales Klimaschutzabkommen abgesteckt werden.

Vor dem Hintergrund einer schwächer werdenden Konjunktur hat sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegen schärfere EU-Klimaschutzziele ausgesprochen. „Die deutsche Industrie unterstützt die Anstrengungen zum Klimaschutz“, teilte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber zwar am Mittwoch mit. „Aber eine Verschärfung der Ziele wäre kontraproduktiv. Die Politik muss verhindern, dass Produktion verlagert wird und Arbeitsplätze verloren gehen.“

Die 28 EU-Staats- und Regierungschefs wollen auf dem am Donnerstag beginnenden Gipfel in Brüssel neue Klimaschutzziele bis 2030 beschließen, mit denen die Union dann 2015 in die internationalen Verhandlungen zu einem neuen weltweiten Klimaschutzabkommen gehen will. Vorgesehen ist etwa eine verbindliche Reduzierung des Ausstoßes an Treibhausgasen von 40 Prozent im Vergleich zu 1990. Dabei sollen Reformen beim Emissionshandel mit Treibhausgasen dafür sorgen, dass der derzeit sehr niedrige Zertifikatepreis wieder steigt.

Genau dies trifft auf die Kritik des BDI, der darauf verweist, dass außereuropäische Wettbewerber diese Lasten nicht zu tragen hätten. Das EU-Emissionshandels-System müsse Unternehmen auch nach 2020 vor zusätzlichen Klimaschutzlasten schützen, forderte Kerber. „Sonst steigen die Kosten, und Europa und Deutschland werden weniger wettbewerbsfähig“, sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Deutschland mit seinem Industrie-Anteil von rund 25 Prozent am Bruttoinlandsprodukt würden energie- und klimapolitische Vorgaben der EU besonders stark treffen.

 

Kommentare

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  1. shitstorm247 sagt:

    Wussten Sie eigentlich, daß die Wüstenbildung in einigen Regionen der Erde sich darauf zurückführen läßt, daß sich ZUWENIG CO2 in der Luft befindet?
    Wussten Sie außerdem, daß Hochrechnungen und Simulationen vor 25 Jahren gezeigt haben, daß die Meeresspiegel durch geschmolzenes Polareis jetzt 10m höher sein würden und weite Teile der Erde überschwemmt sein würden?
    Wussten Sie auch, daß solche Eismengen gar nicht existieren?
    Wussten Sie, daß man 1983 noch behauptet hat, daß jedes Jahr in Südamerika eine Regenwaldfläche von der Größe der Bundesrepublik für die Holz- und Fleischwirtschaft abgebrannt würde und an ihrer Stelle Wüsten entstehen würden? Wie sieht die Wirklichkeit jetzt aus?

  2. Alfred Beer sagt:

    Um was geht es bei diesem „Umweltthema“ ? Richtig ums Geld, um unser Geld !!

    Man bedenke:
    Unsere Luft besteht aus 78% Stickstoff , 21% Sauerstoff = 99%
    der Rest sind Edelgase und diverses und man höre und staune 0,033% Co2.

    Wenn also Co2 um 20% steigen würde dann haben wir 0,039%.
    Diese Änderung könnte man vergleichen mit folgendem.

    Sie stehen in Frankfurt auf der Landebahn und lassen einen , danach befragen sie die gelandeten Fluggäste ob sie beim Landeanflug was gerochen haben.

    Wacht auf und lasst Euch nicht mehr belügen.

  3. Die Klimareligion sagt:

    fordert ihre Opfer. Sollen die Spinner erstmal selber die Luft anhalten bis sie kein CO2 mehr produzieren anstatt anderen ihren obskuren Glauben aufzuschwatzen!