Fliegendes Auto von Aeromobil soll Straßen und Flughäfen entlasten

Die slowakische Firma Aeromobil stellt in Wien ihren neuen Prototypen eines fliegenden Autos vor. Das Aeromobil ist eine Mischung aus Sportwagen und Leichtflugzeug. Mit einer Spannweite von über acht Metern bei ausgefahrenen Tragflächen dürfte es problematisch werden, auf der Autobahn in den Flugmodus zu wechseln.

Am kommenden Montag will die Firma Aeromobil den Prototypen ihres fliegenden Fahrzeuges mit dem gleichen Namen in Wien präsentieren. Das Fahrzeug ist für den Straßenverkehr vorgesehen und hat automatisch ausklappbare Tragflächen. Die Optik des fliegenden Autos ähnelt einem Sportwagen mit einem Heck, das ein bisschen zu lang geraten scheint.

Der Rumpf ist schlank und flach aufgrund der zwei Seitenleitwerke, unter denen die hinteren beiden Räder angebracht sind. Sind die Tragflächen eingeklappt, beträgt die Gesamtlänge des Fahrzeuges sechs Meter, das Auto ist dann 1,6 Meter breit. Bei ausgeklappten Tragflächen beträgt die Spannweite mehr als acht Meter. Als Antrieb für den Flugmodus dient ein Propeller.

„Wir wollen sicherstellen, den persönlichen Transport spannender, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Durch das stetig wachsende Automobilaufkommen auf den Straßen und die überfüllten Flughäfen, ist die persönliche Beförderung nicht mehr das, was sie einmal war“, sagt Stefan Klein, Co-Gründer und CTO von AeroMobil.

Der „fliegende Roadster“ wird in Wien im Zuge des Pioneers Festival am 29. Oktober 2014 enthüllt. Mit über 2.500 internationalen Meinungsführern und mehr als 600 High-Tech-Startups ist das Pioneers Festival eine der führenden Veranstaltungen für Zukunftstechnologien und Wissenschaft. „Wir bei Pioneers können uns keine Technologie vorstellen, die mehr für die Zukunft steht als das fliegende Auto“, sagt Jürgen Furian, Co-Gründer von Pioneers.

Das Aeromobil 3.0 ist bereits ein weiterentwickeltes Modell, der aktuelle Prototyp (2.5) hatte bereits vor einem Jahr seinen Jungfernflug. Das Unternehmen mit Sitz in Bratislava arbeitet seit den 90er Jahren an dem fliegenden Auto. Zahlreiche Firmen arbeiten bereits an einem Flugauto, so zum Beispiel das US-Unternehmen Terrafugia (ehemals MIT), berichtet Golem.de. Auch das US-Militär ist an der Innovation interessiert.

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