Österreicher entwickeln Perso mit integrierter Kreditkarte

Mit dem neuen Personalausweis in Nigeria kann man bald auch einkaufen und Geld abheben. Das österreichische Unternehmen stattet die Ausweis-Karte mit einer Kreditkartenfunktion aus. Der Personalausweis könnte technisch um noch 14 weitere Anwendungen erweitert werden.

Der neue, staatliche Personalausweis Nigerias soll bald mit einer Kreditkartenfunktion ausgestattet werden. Die neuen Ausweisdokumente sind multifunktionale Chipkarten, die der Verbesserung der Sicherheit und des öffentlichen Dienstes dienen sollen. Auf den Chips ist genügend Platz für insgesamt 14 Anwendungen, die unter anderem eine Zahlungsfunktion, biometrische Merkmale, eine sichere Signatur und eine elektronische Identifikationsanwendung beinhalten.

Die Karte kann auch als Reisedokument für bestimmte Länder verwendet werden. Die Kombination eines Personal- und Reiseausweises mit Kreditkartenfunktionen stellt weltweit eine absolute Neuheit dar.

Der Kartenkörper enthält außerdem 18 Sicherheitsmerkmale, die sämtliche Kategorien umfassen. Darunter sichtbare, unsichtbare und forensische Merkmale. Das soll die Karte vor Manipulation und Fälschung schützen.

„Wir haben nicht nur einen wichtigen Schritt in Richtung eines ganzheitlichen und effektiven Identitätsmanagements unternommen, sondern stellen unseren Bürgern auch eines der innovativsten Produkte auf der ganzen Welt zur Verfügung“, sagt Tunji Durodola von der Nigerian National Identity Management Commission (NIMC). Die NIMC arbeitet mit Austria Card zusammen, die das Know-How und die notwendigen Ressourcen für ein Projekt dieser Größenordnung liefern.

„Diese Karten sind wahrscheinlich die sichersten und technologisch modernsten staatlichen Dokumente weltweit, da sie die beiden Welten Identifikation und Bezahlen vereinen“, sagt Jochen Hense, Geschäftsführer von Austria Card.

Für Austria Card ist dies der zweite große Erfolg in Bezug auf konvergente Kartenprodukte in diesem Jahr. Vor einigen Monaten wurde das Unternehmen vom Hauptanbieter des öffentlichen Personennahverkehrs in London, Transport for London (TfL), als einer der Lieferanten für die Oyster Card ausgewählt. Oyster ist nicht nur eines der weltweit angesehensten Projekte für den öffentlichen Personennahverkehr, sondern zählt mit einer jährlichen Produktionsmenge von ca. acht Millionen Karten auch zu den größten.

Kommentare

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  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Ist sicher auch noch Platz für die Krankenakte und die Geldbörse. Dann gibt es auf Anhieb gute Bewegungsprofile. Und wer nicht brav ist, bekommt mal `ne Sperre seiner Identität. Und schwupp ist er wieder im Boot., staatstragend, versteht sich. Wollen wir das? Nein!

  2. Siggi40.de sagt:

    M.M. nach handelt es sich dabei um einen Personenausweis. Einen Personalausweis haben doch nur Firmen wie z.B. die BRD Finanzagentur GmbH.

  3. Ich sagt:

    Mal abwarten, bis die Pentester das untersucht haben, von wegen Sicherheit und so…