DIHK rechnet mit 150.000 neuen Stellen im nächsten Jahr

Der DIHK rechnet trotzt mauer Konjunktur mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen für 2015. Diese werden vor allem in der Dienstleistungsbranche geschaffen. Dennoch verlangsame sich der Stellenzuwachs, so Geschäftsführer Martin Wansleben.

Trotz mauer Konjunktur rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag einem Zeitungsbericht zufolge mit rund 150.000 neuen Arbeitsplätzen im kommenden Jahr. Vor allem in der Dienstleistungsbranche sage der DIHK die Einstellung von zusätzlichem Personal voraus, schreibt die Rheinische Post unter Berufung auf die aktuelle Beschäftigungsprognose des Wirtschaftsverbands. Je 40.000 neue Jobs sollen demnach bei unternehmensbezogenen Dienstleistern sowie bei Gesundheits- und Bildungsdienstleistern geschaffen werden. Im Handel, Verkehr und Gastgewerbe rechne der DIHK mit rund 25.000 neuen Stellen, im Bereich Information und Kommunikation mit etwa 15.000, im Baugewerbe und in der Industrie jeweils mit 10.000 weiteren Arbeitsplätzen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben wies jedoch darauf hin, dass sich der Stellenzuwachs verlangsame. Zwar setze sich der Beschäftigungsaufbau im zehnten Jahr in Folge fort. Allerdings falle das Plus mittlerweile deutlich kleiner aus. „2014 sind es etwa 320.000, davor waren die Beschäftigungszuwächse trotz schwächerer Konjunktur ebenfalls höher“, sagte Wansleben dem Blatt. In diesem Zusammenhang bekräftigte er seine Kritik am Kurs der Bundesregierung. „Im Koalitionsvertrag schlummert eine lange Liste an Vorhaben, die den Standort Deutschland schwächen“. Die Regierung sollte sämtliche weitere Belastungen sofort stoppen.

Der DIHK hatte seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr kürzlich auf 0,8 Prozent in etwa halbiert. Für die trüberen Aussichten machte er auch die Regierung verantwortlich. Vor allem die Beschlüsse zur Rente mit 63 Jahren und die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns belasteten die Wirtschaft.

Kommentare

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  1. Siggy sagt:

    Wenn wir uns alle gegenseitig als „Dienstleister“ die Schnürsenkel zu- und aufbinden, ist der Kreislauf der Dummquatscherei geschlossen. Wer will den wem noch Dienste erbringen, höchstens die Insolvenzverwalter im Endgame für die Finanzämter.

  2. Schmidt sagt:

    Dummes Gequatsche

    keine präzisen Angaben

  3. SoWieSo sagt:

    Das ewige Gejammere sogenannter Unternehmer und ihrer Verbände kann doch kein Mensch mehr ernst nehmen!

  4. Delta120 sagt:

    Wansleben rechnet mit 150.000 Tausend neuen Stellen. Die Frage ist nun wieviele Stellen abgebaut werden. Das Delta gibt uns Auskunft ob es mehr oder weniger Arbeitsplätze gibt.
    Da wir alleine ca. 4,5 Millionen erwerbsfähige vom Amt bezahlte Hartz 4 Empfänger haben, wäre die Überschrift: „DIHK rechnet mit keinem weiteren Arbeitsstellenwachstum“ wohl passender.