Einpark-Hilfe: Video-Technik macht Autos „durchsichtig“

Japanische Designer haben das „transparentes“ Auto weiterentwickelt. Ein System aus Projektoren, Kameras und speziellen Spiegeln reflektiert die Umgebung auf Oberflächen innerhalb des Fahrzeugs. Das ermöglicht dem Fahrer genau zu sehen, was sich neben oder hinter dem Fahrzeug abspielt.

Japanische Forscher haben ein „transparentes“ Auto entwickelt. Ein System aus Projektoren, Kameras und speziellen Spiegeln reflektiert die Umgebung außerhalb des Autos auf Oberflächen innerhalb des Fahrzeugs. Das Bild, das daraus entsteht, ermöglicht eine direkte Sicht darauf, was um das Auto herum geschieht. Ein Effekt von Durchsichtigkeit entsteht, der ermöglicht auch das zu sehen, was sich hinter dem Fahrzeug abspielt, so dass keine gefährlichen toten Winkel mehr bestehen.

Zwei Design-Studenten der japanischen Keio University haben das Projekt entwickelt, um Fahrer zu helfen, während der Fahrt den Überblick über ihre Umgebung zu bewahren. Wie TechCrunch berichtet ist die Technologie zwar nicht ganz neu, allerdings haben die beiden Studenten sie entscheidend weiterentwickelt: Zum einen haben sie das System kompakter gemacht, so dass es in ein normales Auto passt.

Zudem haben sie die so genannte Video-Camouflage-Technik umgedreht: Aus  Bond-Filmen ist diese Methode bekannt, um Autos von außen unsichtbar zu machen. Die Idee der Japaner hingegen ist wesentlich praktischer: Das Auto wird von Innen für den Fahrer selbst unsichtbar – und behindert so nicht mehr die freie Sicht auf den Verkehr. Dreht sich der Fahrer beim Rückwärts einparken um, so sieht er statt des Rücksitzes eine Panorama-Sicht auf die Parklücke hinter sich.

Die Technik gibt es derzeit nur in dem als Entwicklermodell genutzten Toyota Prius, die Studenten arbeiten aber bereits mit verschiedenen Autobauern zusammen, um das Konzept kommerziell zu nutzen.

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