Euro-Zone: Rückgang bei Umsatz im Einzelhandel

Das Europäische Statistikamt meldet, dass der Umsatz des europäischen Einzelhandels im September zurückgegangen ist. Die Einnahmen fielen 1,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat

Die Einzelhändler in der Euro-Zone haben im September überraschend fiel Umsatz verloren. Die Einnahmen fielen 1,3 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet, nachdem es im August noch ein Wachstum von 0,9 Prozent gegeben hatte.

Der schwache Einzelhandel ist ein weiteres Indiz für eine anhaltende Flaute in der Währungsunion. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten Quartal lediglich um 0,1 Prozent gewachsen sein, sagen Ökonomen voraus. Eurostat veröffentlicht eine erste Schätzung dazu am 14. November.

Kommentare

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  1. spatz sagt:

    Wenn der Grossteil des Vermögens mehr und mehr
    bei einer kleinen Gruppe von giergesteuerten Kapitalfeaks bleibt
    muss ja für die Masse immer weniger für den Konsum bleiben.
    Ich bin kein Linker und habe nichts dagegen dass sich findige Leute
    ein Vermögen verdienen.
    Es muss nur eben wieder so viel in den Kreislauf zurück dass
    der Produktions/Konsum Umlauf nicht abreisst,
    sonst sind die grossen Vermögen irgentwann zumindest teilweise
    auch wieder dahin.
    Es ist auch für die Reichen auf lange Sicht profitabler das System
    nicht über Gebühr auszubeuten.

  2. hugin sagt:

    RÜCKGANG WIRD GRÖSSER
    Der Krieg war schrecklich, aber dieser Wohlstand – auf Schulden – ist auf Dauer auch nicht zu ertragen !

  3. Pleitegeier sagt:

    Es ist eine gesunde Entwicklung im Gange:
    Nachdem eigentlich alle zum bequemen Leben notwendigen Dinge
    im Besitz der meisten Menschen im Westen der Welt sind, ist ungebremstes
    Wachstum Unsinn.
    Die Leute merken so langsam, dass exzessiver Konsum einfach nur
    schädlich ist. Für Resourcen, Umwelt und das Konto.
    Der Mensch hat zwar 2 Augen, ist aber ohne Trainig nicht in der Lage,
    gleichzeitig dem Mist auf 2 Flachbildglotzen zu folgen.
    Millionen unverkaufter und unverkäufliche Autos Weltweit spechen Bände.
    Link:

    http://www.iknews.de/2013/12/02/channel-stuffing-auf-rekordwert-krise-bei-automobil-herstellern-in-den-usa/

    Es wird interessant, wenn im Winter z.B. in der Ukraine Grundbedürfnisse wie
    Heizung, warmes Wasser und ausreichende Lebensmittel fehlen werden.
    Sollen die Leute doch Schokolade essen. Poroschenko hat genug davon.

    • spatz sagt:

      Ich denke mit ihrem Wertedenken, in allen Ehren, gehöhren Sie eher zu einer Minderheit.
      Der Westen hat zwar einen ungleich höheren Lebensstandard als
      viele andere Länder wo die leute wirklich darben.
      Exzessiven Konsum können sich die meisten als kleine oder mittlere
      Gehaltsempfänger kaum leisten.
      Viele würden gerne welche von den Halden- Autos nehmen denke ich.
      Wobei die Überproduktion von langlebigen Konsumgütern ein Klassiker
      moderner Gesellschaften ist.
      Konsum ist wenn er nicht einfach als Blödshoppen zum Selbstzweck
      verkommt aber nichts Schlechtes.
      So können auch stilvolle, qualitativ hochwertige Dinge die
      auch einen durch ihre Wertigkeit,ihr Design, einen fast liebevolle ins künstlerisch gehenden Herstellungsprozess etc. auch einen kulturellen
      Bezug haben.
      Man kann auch interessante Reisen machen, Bücher kaufen,
      Konzerte besuchen.
      Das ist alles Konsum.
      Das Credo am Ende ist dass sich bewusstes Leben und Konsum
      nicht gegenseitig ausschliessen müssen.