Maschinen-Bauer Schaeffler will Rendite stabil halten

Die Schaeffler Gruppe will ihre operative Umsatzrendite im aktuellen Jahre bei zwölf bis 13 Prozent halten. Der deutsche Maschinenbau-Konzern hatte im ersten Halbjahr seinen Umsatz um fast sieben Prozent auf 5,99 Milliarden Euro gesteigert.

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler strebt für die nächsten Jahre eine stabile Rendite an. Dieses Jahr soll die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) bei zwölf bis 13 Prozent liegen, bekräftigte Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld im Interview mit dem Magazin „Automobilwoche“. „Das ist aus meiner Sicht eine Größenordnung, an der wir uns langfristig orientieren sollten“, ergänzte er. Im dritten Quartal habe sich die starke Entwicklung des ersten Halbjahres fortgesetzt. Es gebe zwar Anzeichen, dass sich die konjunkturelle Entwicklung eintrüben könnte. Aber Schaeffler bleibe auch für das nächste Jahr „verhalten optimistisch“.

Zukäufe stünden bei dem Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach derzeit nicht auf der Agenda. Schaeffler wolle aus eigener Kraft wachsen. Im ersten Halbjahr hatte der Zulieferer seinen Umsatz um fast sieben Prozent auf 5,99 Milliarden Euro gesteigert.

Für 2014 hatte sich Rosenfeld zuletzt etwas vorsichtiger geäußert. Das angekündigte Umsatzplus von mehr als sieben Prozent soll demnach nun nach Herausrechnung von Währungseffekten erzielt werden. Davor war von dieser Einschränkung nicht die Rede gewesen. Wechselkursbelastungen dürften Schaeffler im Gesamtjahr rund drei Prozent vom Umsatzzuwachs kosten. Die Ebit-Marge lag im ersten Halbjahr bei 13,1 Prozent.

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