Schweizer Exporte in die USA steigen stark an

Die Schweiz konnte im Oktober einen Exportrekord verbuchen. Die Ausfuhren von Luxusgütern stiegen um 36 Prozent. Auch in der Pharmaindustrie gibt es ein deutliches Plus. Der Export von Rohstoffen und von Maschinen konnte gesteigert werden. Die größte Nachfrage gibt es aus den USA und Kanada.

Die Ausfuhren der Schweizer Unternehmen in die USA haben der Schweiz im Oktober einen Export-Rekord beschert. Die Exporte wuchsen insgesamt um 8,1 Prozent, in den USA um 3 Prozent. Die Exportwaren im Wert von knapp 20 Milliarden Franken brachten einen Handelsbilanzüberschuss von 3,3 Milliarden Franken.

Die Ausfuhren der Bijouterie und Juwelierwaren nahmen um 36 Prozent zu. Die Chemisch-Pharmazeutische Industrie konnte Produkte im Wert von 563 Millionen Franken ausfuhren (ein Plus von 8 Prozent). Der Export von Roh- und Grundstoffe konnte um 45 Prozent gesteigert werden. Die Branchen der Präzisionsinstrumente, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie steigerten ihre Ausfuhren um 6 Prozent.

Die größte Nachfrage nach Schweizer Produkten gab es in den USA und Kanada. Nach Asien stiegen die Lieferungen um 9 Prozent. Einen großen Absatzzuwachs gab es in Ländern wie Indonesien, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien (plus von 15 bis 28 Prozent). Die Exporte nach Afrika (-15%) und Lateinamerika (-6%) waren indes rückläufig.

Die Importe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent. „Die Bezüge von Investitionsgütern legten um 8 % zu, dies v.a. durch die grossen Zukäufe von Luft- und Schienenfahrzeugen“, berichtet das Bundesamt für Statistik (BFS). Der Import der Konsumgüter legte um vier Prozent zu. Die Importe aus Mexiko brachen um 37 Prozent ein, die Einfuhr von Waren aus allen anderen Ländern stieg oder stagnierte. So gab es aus den USA ein Importplus von 14 Prozent, aus Asien kamen 11 Prozent mehr Waren. Aus dem europäischen Ausland stagnierten die Importe jedoch.

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