Fastfoodkette schult Mitarbeiter mit Google Glass

Die Fastfoodkette KFC hat eine App getestet, die Mitarbeiter per Google Glass einlernen soll. Die Effizienz der Arbeiter soll dadurch erhöht werden. Zudem werden Kosten eingespart.

Die Fastfoodkette KFC (Kentucky Fried Chicken) hat eine App getestet, die Mitarbeiter per Google Glass, einen am Kopf getragenen Miniaturcomputer, einlernen soll. Dadurch sollen die Arbeiter schneller und präziser geschult werden. Ziel sei es, die Effizienz der Arbeiter zu erhöhen.

Die Angestellten trugen zur Einarbeitung die Google-Brille, auf der via Trainingsapp die einzelnen Arbeitsschritte einblendet wurden. Das Programm erklärte so jedem Mitarbeiter Schritt für Schritt, wie man Burger belegt, eine Friteuse bedient oder den Kühlraum nachts abschließt.

Nach Angaben des App-Entwicklers Ankur Gopal könne die Mutterfirma von KFC, der auch die Fastfoodketten PizzaHut und TacoBell gehören, mit Einsparungen von rund 2 Prozent der Arbeitskosten rechnen. Durch das schnellere Einarbeiten könnten so jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge eingespart werden.

Gopal gibt an, das Trainingsprogramm selbst ausprobiert zu haben. „Ich war eines der Versuchskaninchen und in weniger als zwei Stunden konnte ich KFC-Hühnchen machen, als würde ich dort schon ewig arbeiten“, sagte Gopal der Zeitung USA Today.

Mitarbeiter bei Fastfoodketten in den USA haben jüngst eine Erhöhung des Stundenlohns auf 15 Dollar durchgesetzt, berichtete die Nachrichten-Website Business Insider. Das hat Überlegungen angestoßen, die Angestellten bei McDonalds durch Maschinen zu ersetzen.

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