Facebook lockt Mittelstand mit Marketing-Strategien

Die Entwicklung schreitet voran. Facebook-Angebote für Mittelständler sollen Unternehmer verstärkt dazu verleiten, kostenpflichtige Kampagnen auf Facebook zu schalten. Auch für Arbeitnehmer soll jetzt eine Seite entstehen, in dem Nutzer private und berufliche Kontakte trennen können.

Das soziale Netzwerk Facebook baut die Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen kontinuierlich aus. Durch Veranstaltungen, einem speziell auf den Mittelstand zugeschnittenem Programm und persönlicher Beratung. Als Marketingplattform will Facebook auch für kleine und lokale Unternehmen an Bedeutung gewinnen.

Weltweit sind 30 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen auf Facebook vertreten. Sie setzen persönliche Verbindungen mit Menschen, die sich für sie interessieren. So schaffen es Millionen von Unternehmen auf Facebook ihr Geschäft voranzubringen.

„77 Prozent der Deutschen auf Facebook sind mit mindestens einem mittelständischen Unternehmen verbunden – das sind mehr als 20 Millionen Menschen. Es war an der Zeit ein Forum zu schaffen, auf dem Unternehmer Erfahrungen austauschen und Neues lernen können“ sagt Arne Henne, SMB Program Manager EMEA bei Facebook.

Facebook verdient erst seit kurzem Geld mit Werbeanzeigen. Das Programm „Facebook Go“ unterstützt Werbetreibende darin, Kampagnen auf Facebook zu starten und mehr Geld in die Kassen spülen. Unternehmen – die über einen Zeitraum von 30 Tagen täglich 20 Euro oder mehr in Facebook Werbeanzeigen investieren – erhalten die Möglichkeit, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Facebook arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge auch an einer neuen Online-Plattform, mit der Nutzer ihre beruflichen von ihren privaten Kontakten trennen können. Die neue Internetseite „Facebook at Work“ werde der bisherigen Facebook-Seite sehr ähneln und stelle eine Konkurrenz für die Karrierenetzwerke LinkedIn und Xing sowie ähnliche Plattformen von Google und Microsoft dar, berichtete die „Financial Times“. Mit der neuen Facebook-Seite könnten die Nutzer mit Kollegen kommunizieren und ihre Arbeitskontakte pflegen, schrieb das Blatt ohne Angabe von Quellen. Facebook war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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