Deutschland will neue Bauprojekte mit Kuwait abschließen

Kuwait zeigt Interesse an einer intensiveren Zusammenarbeit in Infrastrukturprojekten, etwa in den Bereichen Schienenverkehr und Energie. Auch Projekte wie neue Öl-Raffinerien, die Erweiterung des Flughafens und der Bau eines Hafens kommen in Frage. Deutsche Unternehmen konnten ihre Exporte in den Golf-Staat zuletzt um 8,5 Prozent steigern.

Deutschland will seine Geschäfte und die gegenseitigen Investitionen mit Kuwait ausbauen. Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig sprach am Dienstag bei einem Besuch in dem Golf-Staat von besonderen Potenzialen etwa in den Bereiche Schienenverkehr und Energie. Ein Beleg für die langjährigen und vertrauensvollen Handels- und Investitionsbeziehungen führte er nach Angaben des Ministeriums das Engagement Kuwait bei Daimler an. Kuwait ist seit 40 Jahren Großaktionär des deutschen Autokonzerns.

Eine gute Gelegenheit für noch intensivere Geschäfte böten die von Kuwait angestrebte Diversifizierung seiner Wirtschaft mit dem „Entwicklungsplan 2015 – 2019″, sagte Machnig dem Ministerium zufolge nach Gesprächen in Kuwait. Der Plan beinhaltete Projekte wie eine neue Öl-Raffinerie, die Erweiterung des internationalen Flughafens und den Bau eines Hafens.

Deutschland exportierte 2013 Waren im Werte von 1,32 Milliarden Euro in den Golf-Staat, ein Plus von 8,5 Prozent. Im ersten Halbjahr stiegen die deutschen Exporte nach Angaben des Ministeriums gar um 13 Prozent auf 852 Millionen Euro. Die deutschen Einfuhren aus Kuwait nahmen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel auf 356,5 Millionen Euro zu.

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