Ebay will jede zehnte Stelle streichen

Beim Online-Auktionshaus Ebay steht ein massiver Personalabbau an. 3.000 Stellen sind in Gefahr. Ebay leidet noch immer unter den Folgen eines Hackerangriffes, der die Kunden verunsichert hat.

Der Online-Händler eBay erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Streichung von 3.000 Stellen. Das entspreche zehn Prozent der Belegschaft, berichtete das WSJ unter Berufung auf mit den Überlegungen vertraute Personen. Vor allem im Handelsbereich sollten die Arbeitsplätze abgebaut werden. Ebay wollte sich zu den Informationen nicht äußern. „Wir konzentrieren uns auf die Leitung unseres Geschäfts. Zudem bereiten wir eBay und PayPal darauf vor, erfolgreich als eigenständige Unternehmen zu arbeiten“, sagte eBay-Sprecherin Amanda Miller am Mittwoch.

Der Bezahldienst PayPal soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 an die Börse gebracht werden. Mit der Abspaltung beugt sich der Konzern dem Druck von Investoren, die dies schon länger gefordert hatten. Der Finanzdienst wächst rasant. Der Handelsbereich leidet dagegen noch immer unter den Folgen eines massiven Hackerangriffs, der viele Kunden verunsichert hat. Im Oktober kassierte eBay seine Prognose für das Weihnachtsgeschäft und Gesamtjahr.

Kommentare

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  1. Jürgen sagt:

    hahaha, ja genau, das liegt an dem hackerangriff und nicht an der übelsten, kriminellsten, kundenfeindlichsten und unseriösesten plattform an sich im netz.
    neeeeeeein, das kann überhaupt nicht sein.
    so wie es da seit 3-5 jahren läuft, ist meine vermutung dass ehemalige telekom mitarbeiter bei ebay für die projektleitung eingestellt wurden….

  2. McBain sagt:

    Man muss sehen als was E Bay entstanden ist. Es war ein Auktionshaus ( Flohmarkt ) für Privathaushalte. Das ist aber schon lange vorbei, das meiste sind Händler die sich gegenseitig Ruinieren, Händler werden gegenüber Privatleute bevorzugt, Gebühren sind ein Katastrophe. Das hat nichts mit Hackerangriffen zutun. Das was gut läuft ist Paypal, und hier wird man es bald von E Bay trennen. Schon das ist ein Zeichen.
    E Bay wird unter umständen weiter existieren, aber wozu braucht man tausende von Beschäftigten ?

  3. Mittelstand sagt:

    Wir haben uns vollständig von Ebay verabschiedet. Schlechter Service, viel zu hohe Provisionen, ständige „Verbesserungen“, immer neue Vorschriften und Änderungen der AGB´s usw. usw. ! Auch als Käufer ist es ohne Paypal-Konto fast nicht mehr möglich zu bezahlen, die einzelnen Schritte für die Zahlungsabwicklung sind so kompliziert, das man immer nur auf Paypal kommt, außer man kennt das „Kleingedruckte“ dieser Zahlungsabwicklung… Und, die Abbuchung erfolgt mittlerweile so schnell, man wird nicht einmal mehr nach dem Paßwort von Paypal gefragt… zack und die Kohle ist weg.
    Ich war ein Ebayer der ersten Stunde, jetzt bin ich weg… Eine Kommunikation mit Verkäufer oder Käufer ist ebenfalls so erschwert und unproffesionell gelöst, dass es auch keinen Spaß mehr bereitet z.B. für Sammler etc. … Konsequenz: Ebay ist zu gierig und wird an dieser Gier zugrunde gehen – Geld ist eben nicht alles … schade das dieses miese Managment nun die Mitarbeiter ausbaden müssen.

    • ehem Ebay Vielnutzer sagt:

      Diesem Kommentar ist nichts hinzu zu fügen.
      Mir geht es ganauso;
      – Paypal ohne Passwort abfrage
      – bei allem und jedem Abzocke
      – Kommunikation nicht möglich
      – Stundenlanges suchen bis man eine Möglichkeit gefunden hat Antworten zu bekommen.

      – Ständiges verändern der Seite was kein Mensch braucht.
      – Wegen der Gebührenstruktur sind die meisten Angebote teurer als wo anderst.

      – Bei Ebay suchen – woanderst kaufen.
      – AGB´s die kein normaler Gewerbetreibender/Unternehmer etc. akzeptieren kann. (Sorry, ich habe meine eigenen, lasse mir bestimmt nicht von Ebay sagen was ich zu tun und zu lassen habe)

      – Privatangebote fast nicht mehr vorhanden

      Dann jetzt die neuerliche Gestzesauslegung/Rechtsprechung (?) Ich kann defacto nicht mehr über mein Eigentum verfügen wenn ich es einmal bei Ebay drin habe!

      Sorry, geht gar nicht.

      Also, was bleibt ausser sich von Ebay zu verabschieden?

  4. Writing.Angel sagt:

    Ich verkaufe nie mehr etwas auf Ebay – 10% Provison greifen die jetzt ab – und dann diese unseligen Urteile des BGH bei abgebrochenen Auktionen!
    Ich habe sehr oft als Höchstbietender erlebt, dass „meine“ Auktion abgebrochen wurde. Na und? Ich würde mich zu Tode schämen, von dem Verkäufer, der den Verkaufserlös sicherlich dringend braucht, die Differenz von 1 € zu vielleicht 8000 € gerichtlich einzuklagen. Triumph der Raffgier – Schande über solche Richter!
    Somit sollte Ebay das Abbrechen überhaupt nicht mehr technisch möglich machen, wenn nicht eine entsprechende Erklärung (Zerstört, Verloren, Gestohlen, Irrtümlich falsche Angaben) abgegeben wurde und diese dann auch rechtlich Schadensersatzzahlungen ausschließt.

  5. Neue Unternehmer braucht das Land! sagt:

    Es ist nicht die Verunsicherung durch Hacker, sondern die ständige
    Veränderung und Erhöhung der Einstellgebühren die die Leute
    verärgert und auch die aktuelle Geschäftsstrategie mit der Ausgliederung
    von PayPal an die Börse.
    Profitieren wird hierbei ein 78 Jähriger Investor! Was will er mit dem
    ganzen Geld? Mitnehmen?
    >>Ringsgwandl sagt: nix mitnehma
    https://www.youtube.com/watch?v=PciJreaXQH4

    Langfristig sehe ich für ebay und für alle ebayer nichts gutes.