Daimler-Aktionären könnte höhere Dividende winken

Der Finanzchef von Daimler hat den Aktionären des Autobauers eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Der Konzern will zudem weiter investieren. Die Mittel sollen in die neue E-Klasse, Motorenprojekte, neue Technologien und das Nutzfahrzeuggeschäft gesteckt werden.

Der Finanzchef von Daimler hat den Aktionären des Autobauers eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. „Ohne dem Aufsichtsrat vorgreifen zu wollen, ist das bessere Ergebnis aus dem laufenden Geschäft eine gute Grundlage, um eine höhere Dividende vorzuschlagen“, sagte Bodo Uebber in einem Interview mit der BörsenZeitung.

Das derzeitige Wachstumstempo behalte Daimler bei. „Es gibt für uns keinen Grund zurückzuschalten. Unsere Investitionen bleiben hoch.“ Die Mittel flössen etwa in die neue E-Klasse, Motorenprojekte, neue Technologien wie Plug-in-Hybride und das Nutzfahrzeuggeschäft. Wann der Autohersteller die angestrebten Zielrenditen von neun Prozent im Konzern, zehn Prozent im Pkw-Bereich und acht Prozent bei den Lkw erreichen werde, ließ Uebber offen. Daimler wolle sich den Renditezielen schrittweise nähern. „Aufgrund der Volatilitäten und vorherrschender Unsicherheiten in den Märkten halten wir an dieser Strategie fest, anstatt ein konkretes Jahr zu nennen.“

Uebber räumte ein, dass man davon ausgehen müsse, dass die Marktsituation in Russland zunehmend schwieriger werde. Zwar habe Daimler entgegen dem Trend bei den Pkw-Verkäufen zuletzt zulegen können. Aber: „Bei Trucks spüren wir wie alle Hersteller eine starke Abschwächung der Nachfrage.“

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