Burger-King-Mitarbeiter bekommen Löhne für November nachgezahlt

Kurz vor Weihnachten erhalten die Mitarbeiter der 86 insolventen Burger-King-Filialen in Deutschland die ausstehenden November-Löhne. Die Burger King GmbH der umstrittenen Investoren Ergün Yildiz und Alexander Kolobov hatte nur den 800 Führungskräften noch die Löhne ausgezahlt. Als die 2300 übrigen Beschäftigten ihr Geld bekommen sollten, hatte der Franchisenehmer bereits Insolvenz angemeldet.

Kurz vor Weihnachten erhalten die Mitarbeiter der 86 insolventen Burger-King-Filialen in Deutschland die ausstehenden November-Löhne. Die Burger King GmbH der Investoren Ergün Yildiz und Alexander Kolobov hatte nur den 800 Führungskräften noch die Löhne ausgezahlt. Als die 2300 übrigen Beschäftigten ihr Geld bekommen sollten, hatte der Franchisenehmer bereits Insolvenz angemeldet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Marc Odebrecht teilte am Dienstag mit, die Belegschaft habe die Löhne wie versprochen mit wenigen Ausnahmen nun erhalten.

Burger King Deutschland hatte Yildiz und Kolobov die Lizenz nach mehrfachen Verstößen gegen Arbeits- und Hygienevorschriften entzogen. Die vorübergehend geschlossenen 86 Filialen – rund ein Siebtel des deutschen Franchisenetzes von Burger King – sind seit der vergangenen Woche wieder geöffnet. „Das Geschäft ist gut angelaufen“, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters.

Die Deutschland-Tochter der US-Fastfood-Kette unterstützt die Aufrechterhaltung des Betriebs mit einem millionenschweren Massekredit, aus dem unter anderem das Insolvenzgeld für drei Monate vorfinanziert wird. Unterdessen sucht Odebrecht nach einem neuen Betreiber für die 86 Schnellrestaurants. Er kündigte an, ein „strukturiertes Bieterverfahren auf den Weg zu bringen“. Vor dem Verkauf an Yildiz und Kolobov vor gut zwei Jahren hatte Burger King die 86 Filialen selbst geführt.

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