Schwäbisch Hall verbucht Milliarden-Umsatz bei Neugeschäft

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall verzeichnete im Jahr 2014 ein Neugeschäft in Höhe von 30 Milliarden Euro. Doch sie leide unter den Niedrigzinsen. Bis 2016 sollen Kosten gesenkt und Arbeitsplätze reduziert werden.

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall sieht sich 2014 trotz des Einbruchs im Neugeschäft im ersten Halbjahr auf Kurs. „Wir haben 2014 dennoch ein sehr gutes Neugeschäft, das zum vierten Mal in Folge deutlich über 30 Milliarden Euro liegt“, sagte Vorstandschef Reinhard Klein der „Börsen-Zeitung“ (Mittwochausgabe). „In der Baufinanzierung verbuchen wir ein Spitzenergebnis und wir erreichen ein gutes betriebswirtschaftliches Ergebnis“, ergänzte er. Schwäbisch Hall werde seinen Marktanteil bei rund 30 Prozent halten.

Gleichwohl leide die Bausparkasse auch unter den Niedrigzinsen, Klein sehe daher Handlungsbedarf: „Wir müssen Kosten senken, obwohl unser Auslandsgeschäft und die Baufinanzierung einen gewissen Ausgleich schaffen.“ Bis 2016 wolle Schwäbisch Hall die Kosten um 50 bis 80 Millionen Euro reduzieren und 200 bis 250 Stellen über die normale Fluktuation abbauen, bekräftigte Klein. „Wir halten die Niedrigzinsen schon noch einige Jahre durch.“

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