Hacker greifen AKW-Betreiber in Südkorea an

Der südkoreanische Atomkonzern Korea Hydro & Nuclear Power ist nach eigenen Angaben das Ziel zahlreicher Hackerangriffe geworden. Die Regierung in Seoul vermutet Nordkorea als Urheber der Angriffe.

Südkoreas AKW-Betreiber steht nach eigenen Angaben weiter im Visier von Computerhackern. Die Cyberattacken hielten an, beeinträchtigten aber nicht die Sicherheit der Reaktoren, erklärte Korea Hydro & Nuclear Power am Sonntag. Die Angriffe hätten sich nicht gegen kritische Bereiche der Betreiber-Zentrale gerichtet. Die Bemühungen zum Schutz vor Cyberangriffen seien weiter verstärkt worden.

Bereits vor wenigen Tagen hatte der AKW-Betreiber erklärt, Ziel eines Hackerangriffs geworden zu sein. Dabei seien keine kritischen Daten gestohlen worden. Unklar war, wer hinter der Attacke steckte. Zuletzt hatte die Regierung in Seoul Nordkorea hinter mehreren ähnlichen Angriffen vermutet. Zudem haben die USA Nordkorea eines Datendiebstahls bei Sony beschuldigt, was die Führung in Pjöngjang zurückweist.

Kommentare

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  1. Bernhard sagt:

    Wir haben uns die Probleme selber geschaffen. Wer nun meckert, der sollte sich fragen, was haben wir eigentlich in dieser Welt eingerichtet?

    Es ist grundsätzlich möglich, über chinesische Server (Nordkorea fährt über chinesische Server) einen Angriff auf Rechner irgendwo in dieser Welt zu betreiben. Es ist aber nicht gesagt, dass unbedingt Nordkorea der Verursacher ist; das kann genau so auch NSA machen.

    Mit diesem Verfahren ist „Schuld“ oder „Verursacher“ relativiert.Jeder kann jeden beschuldigen.

    Zudem schält sich immer mehr heraus, dass, je nach System, es gute Angriffe und böse Angriffe geht. Ein guter Angriff in der Lesart des Westens ist Stuxnet (http://de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet). Ein böser Angriff wäre ein Computerwurm der Nordkoreaner zu südkoreanischen AKWs.

    Schöne neue Welt, daaaas.