Autozulieferer Hella steigert Gewinn mit Scheinwerfern

Die Nachfrage nach Scheinwerfern mit komplexer LED-Technologie steigt. Autozulieferer Hella konnte den Gewinn vor Steuern um 29 Prozent steigern. Nach dem Börsengang konnte Hella 278 Millionen Euro einsammeln.

Der Scheinwerferspezialist Hella hat im ersten Halbjahr des Bilanzjahres 2014/15 deutlich mehr Gewinn eingefahren. Als Grund für den Ergebnissprung nannte Vorstandschef Rolf Breidenbach am Freitag die wachsende Nachfrage der Autoindustrie nach Scheinwerfern mit komplexer LED-Technologie und nach Elektroniklösungen für Energiemanagement, Fahrerassistenz und elektrischen Lenkungen.

Wie der Börsenneuling mitteilte, wuchs das operative Ergebnis (Ebit) im Zeitraum Juni bis November um 29 Prozent auf 221 Millionen Euro, bereinigt um Aufwendungen für ein Altersteilzeit- und Abfindungsprogramm war es ein Plus von 21 Prozent auf 221 Millionen. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 2,83 Milliarden Euro zu.

Breidenbach bestätigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr, der Konzern strebt demnach weiterhin Zuwächse bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Hella mit rund 31.000 Mitarbeitern 5,34 Milliarden Euro umgesetzt und ein Ebit von 341 Millionen Euro erwirtschaftet.

Hella war im November an die Börse gegangen. Insgesamt 15 Prozent der Aktien des Familienunternehmens können nun frei gehandelt werden. Hella flossen mit dem Aktienverkauf 278 Millionen Euro zu, bis zu 152 Millionen Euro gehen an mehr als 60 Familiengesellschafter, die Anteile verkauften. Kein einziger von ihnen ist Firmenangaben zufolge aber ganz ausgestiegen. Die Altaktionäre können von Mai 2015 an weitere bis zu 25 Prozent abstoßen. 60 Prozent der Anteile sollen bis 2024 in Familienbesitz bleiben.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.