CDU kritisiert Mängel bei Transport-Service Uber

Die CDU-Bundesvorstand kritisiert den Logistik- und Transport-Riesen Uber. So stelle die Personenbeförderung durch Fahrer ohne Lizenz und Sachkundenachweis sowie dem entsprechenden Versicherungsschutz ein hohes Risiko für die Fahrgäste dar. Doch ein Verbot des Privatkunden-Transports komme nicht in Frage.

Die CDU-Spitze hat sich kritisch zu den Praktiken des US-Unternehmens Uber geäußert, allerdings nicht für ein Verbot des Privatkunden-Transports plädiert. Auf der Klausurtagung des Bundesvorstands in Hamburg sprach sich die CDU vielmehr für eine Neuregulierung des Taxi-Gewerbes aus. „Beispielsweise ist zu hinterfragen, ob bei den modernen Navigationsgeräten die Ortskenntnisse von Taxifahrern so streng geprüft werden müssen wie bisher“, heißt es in einer Erklärung. „Andererseits stellt die Personenbeförderung durch Fahrer ohne Lizenz und Sachkundenachweis sowie dem entsprechenden Versicherungsschutz ein hohes Risiko für die Fahrgäste dar.“ Für die CDU gelte deshalb, dass es für alle Fahrer bei der kommerziellen Personenbeförderung gleiche Regeln geben müsse.

Uber vermittelt Fahrten von Privatfahrern über Smartphones und kassiert dafür eine Provision. In immer mehr Ländern wurde der Dienst zuletzt gerichtlich gestoppt. In Deutschland läuft das Taxigewerbe seit langem Sturm gegen die Konkurrenz aus Kalifornien. In Spanien ordnete ein Gericht an, dass Uber den Betrieb einstellen muss. Zuletzt hatte das Unternehmen auch Gegenwind in China bekommen.

Kommentare

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  1. Jörg sagt:

    Mal ehrlich … lass den Kunden/Nutzer doch entscheiden!!! Und ich weiß das sehr viele den Uberdienst ohne Einschränkung unterstützen würden.
    Es heißt doch wir leben in einen freien demokratischen offenen Land !!!
    Aber der freie Bürger darf für sich nicht selbst bestimmen mit wem und wie Er sich von A nach B befördern lässt!

    Teure Taxen Preise oft ungepflegte unhöfliche Fahrer .. die auch viele Ziele nicht kennen!! Fahren alle mit Navigation Geräte…

    Ich hoffe, dass man mal die Taxen Verbände, Unternehmen und die Fahrer mal richtig unter die Lupe nimmt … Barzahlung wird lieber ohne quittieren genommen!! Deutsche Taxen Funktionär/e sollen zum Beispiel in den Dänemark über die Hälfte der Taxen Konzessionen gehören…
    Taxenzentrale würden wegen Apps untergehen … aber es würde vieles bereinigen !!
    Medizinische Untersuchungen werden von Bekannten Verwandten o.ä vermittelt!!!

    Es geht dieser Branche nur um Kohle … wenn der Taxifahrer wenigstens etwas davon hätte !!! Seit der Mindestlohn Regelung werden Fahrer entlassen und die Regelung so mit umgangen! Weil die entlassenen Fahrer als Selbständige zurückgeholt werden. Und so die Unternehmer das Gesetz des Mindestlohn aushebeln…. !!! Es gibt Fahrer die werden trotz Nachtfahrten mit 5-6 € Std Lohn unter der Hand be…… !

    Und gerade diese Branche soll so weitermachen dürfen ???? Ich hoffe das DIE… DIE so gegen UBER arbeiten … sich jemand aus der Justiz findet!!! Das gesamte Taxigewerbe sich mal vorknöpft….

    Nach außen könnte man das Monopol und Maf….. ähnliche verzweigte Netz schon erkennen!!! Nur macht niemand da was gegen … Mytax App funktioniert dagegen anscheinend doch prima…

    In diesen Sinne … uber kommt bei den Leuten sehr gut an …

    • mareli sagt:

      Ist ja gut und schön, nur müssen die Fahrer von Uber eben auch ein Gewerbe anmelden (es folgen Versicherung, Berufsgenossenschaft und und und, nicht zu vergessen dass man sich mit dem Verbraucherschutz auseinandersetzen muss)… wer mit einem Dienst verdient, handelt nunmal nicht mehr privat sondern gewerblich… Da Uber kein Interesse daran hat, seine Fahrer als Angestellte zu führen (schonmal überlegt warum?), bleibt nur noch die Selbständigkeit. Man kann nicht auf der einen Seite über die Taxibranche und deren Reaktion auf den Mindestlohn wettern (zumindest in dieser Form, siehe Selbständigkeit usw.) und dann gleichzeitig Uber gutheißen, die verleiten ihre Fahrer nämlich obendrein auch noch, gegen das Gesetz zu verstoßen. Wer dumm genug ist, drauf reinzufallen anstatt sich vorher zu informieren, muss sich nicht wundern, wenn ihm das dann um die Ohren fliegt. Es wurde oft genug geschrieben, worauf man achten sollte, wenn man für Uber fahren will.

      Und von wegen selbst entscheiden: Ich möchte auch gerne selbst entscheiden, dass mich kein unzureichend versicherter Fahrer in irgendeinen Unfall verwickelt.
      Auch hier gilt wieder: Wer mit solchen Fahrten Geld verdient, ist NICHT privat! Die Versicherung zahlt bei gewerblichen Aktivitäten nur, wenn der Vertrag ebendiese auch abdeckt. Damit das so ist, muss man aber ordentlich löhnen… Aber da die Fahrer sich dank der Augenwischerei Ubers einbilden, privat Geld verdienen zu können, sehen sie darin keine Notwendigkeit. Man glaub eben, was man glauben will… Und dass die Versicherungen, auf die Uber sich beruft, nicht gerne halten, was versprochen wird, konnte man in der Vergangenheit auch oft genug lesen.

      Bezahlen darf dann die Allgemeinheit und als Teil derer möchte auch ICH genauso wie alle anderen Kritiker mit entscheiden und nehme mir das Recht, dagegen zu sein.
      Man muss kein Taxifahrer sein, um das nicht zu wollen, man muss sich einfach mal informieren und ein wenig weiter denken als: Och lasst sie doch, hört sich doch alles so schön an!

    • holger sagt:

      Ich bin seit 31 Jahren Taxifahrer und liebe meinen Berufsstand. Natürlich leben wir in einem freien Land, aber deswegen ist Verunglimpfung einer ganzen Berufsordnung ebenso verboten wie absolut geschmacklos!! Wie kommst du dazu so einen Quatsch zu posten?