Pimco will Aktien-Geschäft deutlich ausbauen

Die Allianz-Fondstochter Pimco plant den Ausbau ihres Aktien-Geschäfts. Für die Expansion sollen zahlreiche neue Aktien-Analysten eingestellt werden. Derzeit bietet das Unternehmen seinen Kunden vier Aktien-Strategien.

Die Allianz-Fondstochter Pimco will ihr Geschäft mit Aktienfonds aus alleiniger Kraft stärken. „Wir wollen unser Aktien-Know-how durch organisches Wachstum aufbauen. Zukäufe von Investmentboutiquen sind nicht geplant“, sagte der Leiter des Portfolio Management Deutschland von Pimco, Andrew Bosomworth, der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. „Wir stellen weiter Aktienexperten ein und bauen nach und nach Produkte auf.“

Der Vermögensverwalter wolle so unabhängiger vom Anleihegeschäft werden. Das gehe aber nicht von heute auf morgen. „Wir können keine Wunder im Aktiengeschäft erwarten. Wir bieten unseren Kunden derzeit vier Aktienstrategien. Dabei wird es nicht bleiben“, sagte Bosomworth.

Der Allianz-Tochter waren nach dem überraschenden Abgang von Pimco-Gründer und-Anlagechef Bill Gross Ende September Investoren in Scharen davongelaufen. Der Total Return Fund verwaltete per Ende des abgelaufenen Jahres noch 143,4 Milliarden Dollar, weniger als halb so viel wie zu Spitzenzeiten 2013. Für die Allianz ist Pimco enorm wichtig, denn das kalifornische Anleihehaus ist der größte Treiber in der Vermögensverwaltung von Europas größtem Versicherer.

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