Volvo will 2015 Autos aus China in die USA exportieren

Volvo prüft nach Angaben von Insidern den Bau einer Fabrik in den USA. Ziel sei es, das Geschäft von Volvo im wichtigen US-Markt wieder zu beleben.

Volvo prüft Insidern zufolge den Bau einer Fabrik in den USA. Die zum chinesischen Autokonzern Geely gehörende Traditionsfirma plant zudem, den in China hergestellten mittelgroßen Sedan in diesem Jahr in die USA zu exportieren, wie es von mit der Angelegenheit vertrauten Personen hieß.

Ziel sei es, das Geschäft von Volvo im wichtigen US-Markt wieder zu beleben, wo der Absatz im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 56.371 Fahrzeuge gefallen war. Die USA waren lange der größte Markt für Volvo, wurde im vergangenen Jahr aber von China abgelöst. Dort wurden 81.221 Fahrzeuge an die Kunden übergeben, ein Plus von 33 Prozent.

Bislang werden in China hergestellte Fahrzeuge nicht in größerer Menge in die USA exportiert und Anstrengungen der chinesischen Autobauer, Fahrzeuge in das Land zu exportieren, schlugen bislang fehl. Der Schritt dürfte daher für Aufsehen in der Autobranche sorgen. Nach Angaben eines Volvo-Sprechers will der Autobauer bis 2018 sieben neue Produkte auf den Markt bringen und seinen Absatz in den USA mittelfristig auf rund 100.000 Fahrzeuge im Jahr steigern. Volvo hatte bereits angekündigt, den S60L – eine längere Version der S60-Limousine – aus China in die USA exportieren zu wollen. In diesem Jahr rechnet der Autobauer mit dem Export von rund 1500 S60L – in China ist ein Absatz dieses Autos von 26.000 geplant.

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