Neue App sagt Absturzrisiko von Flugzeugen voraus

Flugreisende können künftig vor dem Boarding erfahren, wie groß das Risiko ist, abzustürzen. Eine App nutzt Millionen Flug-Statistiken, um das Sicherheitsrisiko bei jedem Flug zu berechnen. Die Zahlen sollen Menschen mit Flugangst helfen, sich sicherer zu fühlen. Die Möglichkeiten für App-Entwickler scheinen nahezu unbegrenzt.

Flugreisende können künftig vor dem Einsteigen in ein Flugzeug bestimmen, wie groß das Risiko ist, abzustürzen. Ein Londoner Startup nutzt echte Flugstatistiken um das Sicherheitsrisiko bei jedem Flug zu berechnen. Die Zahlen sollen Menschen mit Flugangst helfen, sich sicherer zu fühlen.Die Berechnungen beruhen auf Statistiken über Unfälle, Flugrouten und Fluglinien, berichtet der US-Nachrichten-Sender CNN. Demnach liegt etwa das Risiko bei einem Flug in einer Boeing 777 der Cathay Pacific von Hong Kong nach los Angeles abzustürzen bei eins zu 4.068.434. Das bedeutet, wenn man diese Route täglich fliegt, wird man die nächsten 11.146 Jahre wahrscheinlich nicht abstürzen. Der Entwickler gibt an, für die App über zehn Millionen Flurouten und alle bekannten Abstürze der vergangenen Jahrzehnte analysiert zu haben. Seine eigene Flugangst habe ihn auf die Idee gebracht. Die Zahlen die bei einer rationalen Berechnung des Risikos herauskämen, seien am Ende so gering, dass sie keinem Passagier Angst machen könnten.

Die Möglichkeiten für App-Entwickler scheinen nahezu unbegrenzt. Eine nützliche Innovation kommt von Google. Die kostenlose App Word Lens wird Dank eines Updates zum Live-Dolmetscher.

Dank einer neuen App verwandeln sich Smartphone-Nutzer bald in professionelle Broker. Die Anwendung namens Robin Hood ermöglicht Anlegern, ihre Aktien kostenlos vom eigenen Smartphone aus zu handeln. Die Kurse verfolgen, kaufen und verkaufen soll den Entwicklern zufolge einfach mit weniger Klicks funktionieren. Gebühren oder Mindestbeträge gibt es für den mobilen Handel nicht. Die Anwendung soll gerade jüngere und weniger reiche Anleger an den Aktienmarkt bringen. Denn durch die einfache Technik und das Wegfallen der Gebühr können auch kleinere Beträge gehandelt werden, ohne das die potentiellen Gewinne als Provision an den Vermittler fallen. Eine besondere Expertise sei dafür nicht nötig. Gewinne macht Robin Hood durch Zinsen, zudem verkauft die App Handelsvolumen an Börsen. Das Modell scheint zumindest Investoren zu überzeugen: Das Startup hat nach zweijähriger Entwicklung 16 Millionen Dollar an Startkapital eingesammelt. Die App ist zwar ab sofort zum Download für Smartphones verfügbar, hat aber wegen starker Nachfrage bereits eine Warteliste von 500.000 Kunden. Diese wolle man in den kommenden zwei Monaten abarbeiten, berichtet TechCrunch. Die Gründer Tenev und Blatt hatten zuvor bereits Software für Investment-Banken entwickelt, dabei aber gemerkt, dass es schon zu viele Programme für Banken, aber keine guten Anwendungen für normale Anleger gibt.

Die europäische App-Branche stellt einen der größten Wachstumsfaktoren im Softwarebereich dar und hat der Studie der Association for Competitive Technology (ACT) zufolge in kurzer Zeit fast 800.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Kommentare

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  1. Dieter van Haag sagt:

    Es ist schon Interessant womit man Geld verdienen kann, am Ende geht aber jeder ein Risiko ein ob mit Fahrrad, Auto oder Flugzeug. Es stürzen Nagelneue A320er und 737er ab, während überall auf der Welt noch demolierte 40 Jahre alte Kisten herumfliegen. In Afrika und Südamerika ist ein Flugzeug meist über 30 Jahre alt, und auch wenn das Risiko dort vielfach höher ist, und auch mehr passiert, auf die Masse bezogen passiert dort erstaunlich wenig. Am Ende ist s wichtig das man bei den Piloten oder denen die die Flugzeuge warten keine Ideoten hat. Mit solchen App wird auch das Risiko steigen, den falschen zu beschuldigen und den Kampf gegen die Konkurrenz unfair zu bearbeiten.

  2. leroy60 sagt:

    Ich habe noch nicht erlebt, daß ***Gott*** sich in die Karten hat schauen lassen.

  3. IQ = Tagestemperatur in °C sagt:

    gibt es auch schon eine App für Verdummung ?
    Nein ?
    Dann wird es aber Zeit……