Reederei Hamburg Süd 2014 trotz Schifffahrt-Krise mit Gewinnen

Trotz der schwierigen Lage in der Container-Schifffahrt hat die Reederei Hamburg einen Gewinn verbuchen können. Der Umsatz der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei sei allerdings trotz eines gestiegenen Transportvolumens wegen sinkender Preise und Währungseffekten gefallen.

Die Reederei Hamburg Süd hat trotz der schwierigen Lage in der Container-Schifffahrt 2014 einen Gewinn geschrieben. „Im vergangenen Jahr waren wir profitabel. Und das ist auch unser Ziel für 2015“, sagte Unternehmenschef Ottmar Gast der Wirtschaftswoche. Im vorigen Jahr sei der Umsatz der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei trotz eines gestiegenen Transportvolumens wegen sinkender Preise und Währungseffekten gefallen.

Die Schifffahrt steckt seit Jahren in der Krise, weil Überkapazitäten die Frachtpreise drücken. Hamburg-Süd-Konkurrent Hapag Lloyd etwa schreibt deswegen seit vier Jahren rote Zahlen. „In diesem Jahr werden wir 20 Prozent mehr Menge machen und einen höheren Umsatz als 2014 erzielen“, sagte Gast nun.

Hamburg Süd bekomme in diesem Jahr drei neue Schiffe und bestelle möglicherweise weitere. Die Lage in der Container-Schifffahrt sei aber weiter schwierig. „Für die Branche als Ganzes wäre es das Beste, wir alle würden zwei Jahre lang keine Schiffe mehr bestellen, die Weltwirtschaft würde weiter wachsen und die Kapazitäten knapp werden“, sagte der Reederei-Chef. Dann könnten höhere Preise verlangt werden.

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