Öffentlicher Dienst: Neue Streiks ab Dienstag

Die Länderbediensteten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten am Dienstag eine neue Warnstreikwelle. Mittwoch kommen weitere Bundesländer hinzu. Lehrer, Polizisten und Unipersonal wollen ihre Lohnforderungen bei den Arbeitgebern durchsetzen.

Mit einer neuen Warnstreikwelle und zahlreichen Kundgebungen wollen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder im Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legen am Dienstag schwerpunktmäßig in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Mitarbeiter von Schulen, Polizei, Unikliniken, Universitäten, Behörden und Straßenmeistereien die Arbeit nieder. Die angestellten Lehrer wollen laut der Gewerkschaft GEW zusätzlich in Bremen und Niedersachen öffentlich auf ihre Forderungen aufmerksam machen.

Am Mittwoch sind dann Warnstreiks und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland geplant, wie Verdi am Montag weiter mitteilte. Den Abschluss der Aktionswoche bilden am Donnerstag Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern.

Die dritte Verhandlungsrunde hatte vergangene Woche kein Ergebnis gebracht. Erklärtes Ziel der Gewerkschaften ist es, die in der ersten Märzhälfte erreichte Zahl von mehr als 100.000 Streikenden nochmal zu übertreffen. Am Samstag soll dann in Potsdam ein neuer Einigungsversuch für die 800.000 Tarifbeschäftigten und die 2,2 Millionen Beamte und Pensionäre unternommen werden. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Lohn – mindestens aber 175 Euro pro Monat – sowie einen eigenen Tarifvertrag für Lehrer. Eingriffe bei der betrieblichen Altersvorsorge, wie sie die Länder fordern, lehnen sie ab.

Kommentare

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  1. Manfred Zager sagt:

    Es ist ein Sandal, dass Jahr für Jahr die öffentlichen Arbeiteber sich weigern, den öffentlich Bediensteten für Ihre sehr gute Arbeit den entsprechenden Lohn verweigern.
    Statt dessen holt man mio.von Asylanten und Flüchtlinge ins Land,die Milliarden von EUROS kosten, die dann kene Rolle spielen.Durch diese Maßnahmen wird unsere Kultur sukzessiv vernichtet. Was fü reine Perversität? Keiner traut sich mehr was zu
    sagen. Die Politiker haben doch größtenteils geschworen, Schaden vom Deutshen Volke abzuwenden. Aber, das scheint ales Makulatur geworden zu sein.

    • esistfünfnachzwölf sagt:

      Dieser Schwur ist ebenso viel Wert wie Versprechen von Politikern und Banken.

      Nämlich nichts.