Bosch zahlt in den USA 57 Millionen Euro Strafe wegen Preisabsprachen

Der Autozulieferer Bosch muss in den USA eine Strafe von 57,8 Millionen Dollar zahlen. Robert Bosch gab vor der US-Justizbehöre zu, zu hohe Preise für Autoteile von General Motors und Ford verlangt zu haben. Auch weitere Autohändler sind in das Kartell verwickelt.

Im US-Strafverfahren wegen Preisabsprachen hat sich der Autozulieferer Bosch nach Angaben der Behörden schuldig bekannt. Der Technologiekonzern habe eingeräumt, Zündkerzen und andere Autoteile zu teuer verkauft zu haben, teilte das US-Justizministerium am Dienstag mit.

Robert Bosch habe deshalb eingewilligt, eine Strafe von 57,8 Millionen Dollar zu zahlen. Bosch wurde vorgeworfen, zwischen 2000 und 2011 zu hohe Preise von Ford und der Opel-Mutter General Motors verlangt zu haben. Das Justizministerium nannte die Namen der anderen Unternehmen nicht, die in die Absprachen verwickelt waren.

Bosch will in diesem Jahr 12.000 neue Stellen schaffen.

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  1. Pinoccio sagt:

    Was bitte sind denn in einer Marktwirtschaft „zu hohe Preise“ ?