Russischer Milliardär kauft Technologie-Unternehmen in Europa

Der russische Milliardär Michail Fridman plant einem Zeitungsbericht zufolge massive Investitionen in Technologieunternehmen in den USA und Europa. Seine Investorengruppe LetterOne wolle dafür einen Fonds über 16 Milliarden Dollar auflegen. Auch strauchelnde Unternehmen aus der Branche seien von Interesse.

Der russische Milliardär Michail Fridman plant einem Zeitungsbericht zufolge massive Investitionen in Technologie- und Telekomkonzerne in den USA und Europa. Dafür wolle seine Investorengruppe LetterOne einen gleichnamigen Technologie-Fonds im Umfang von 16 Milliarden Dollar auflegen, berichtete die Financial Times in der Nacht zu Montag. Fridman habe sich erfahrene Leute an Bord geholt. Im Beirat säßen der Lastminute.com-Mitgründer Brent Hoberman, der irische Telekom-Entrepreneur Denis O’Brien, der frühere Google -Manager Osama Bedier und der ehemalige Vodafone -Mitgründer Sir Julian Horn-Smith.

Ziel sei es unter anderem, strauchelnde Unternehmen aus der Branche mit frischem Kapital zu versorgen, sagte der Chef des Fonds L1Technology, Alexei Resnikowitsch. Der Fonds L1Technology wird dem Bericht zufolge auch die Beteiligungen Fridmans an VimpelCom und Turkcell verwalten. Der Fonds war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Fridman war zuletzt wegen eines Streits mit britischen Behörden über den milliardenschweren Kauf der RWE -Tochter Dea in den Schlagzeilen. Der russische Milliardär droht, die Regierung in London zu verklagen, sollte sie ihn dazu zwingen, Anteile in Großbritannien zu veräußern.

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