Gazprom verkauft Anteile an deutschem Gasversorger VNG

Nach Wintershall will sich auch Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Mit dem Rückzug treibt der russische Energiekonzern auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Auch der norddeutsche Energiekonzern EWE will sich von VNG trennen.

Der russische Energiekonzern Gazprom will sich von seinem Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG trennen. Die Entscheidung zum Verkauf sei gefallen, nachdem die BASF -Tochter Wintershall ihre VNG-Beteiligung veräußert habe, teilte Gazprom am Montag mit. Das staatlich kontrollierte Unternehmen hält 10,52 Prozent an VNG, zusammen mit Wintershall kam es auf 26,31 Prozent.

Mit dem Rückzug treibt Gazprom auch seine Strategie voran, das Europa-Geschäft zurückzufahren. Hintergrund sind die angespannten Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Regierung in Moskau wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt.

Branchenkreisen zufolge will sich auch der norddeutsche Energiekonzern EWE von VNG trennen. Sein Anteil von knapp 64 Prozent soll demnach um die 1,3 Milliarden Euro wert sein. Darauf basierend könnte Gazproms Anteil auf rund 200 Millionen Euro kommen.

Kommentare

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  1. zickzack sagt:

    Ein kluger Schachzug.
    So muß man dann im zu erwartenden Falle des Falles keine Verluste mehr
    beim Lieferstop für Gas in Kauf nehmen.
    Auch hier wird der so schlaue Westen vorgeführt.