Siemens: Russland-Geschäft bricht nach Sanktionen ein

Durch die Sanktionen brach das Russland-Geschäft von Siemens um 50 Prozent ein. Trotzdem unterstützt Siemens-Chef Joe Kaeser die Sanktionen weiterhin.

Der Umsatz von Siemens auf dem russischen Markt ist infolge der internationalen Sanktionen um etwa die Hälfte zurückgegangen. „Das Russland-Geschäft ist allgemein stark eingebrochen, unseres ist etwa um die Hälfte zurückgegangen“, sagte Vorstandschef Joe Kaeser der Bild am Sonntag.

Der Industriekonzern werde die Strafmaßnahmen trotzdem weiter unterstützen. „Wir folgen dem Primat der Politik. Daran halten wir uns und das habe ich immer deutlich gemacht“, sagte Kaeser. „Aber auch, dass es besser ist, miteinander statt übereinander zu reden.“

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  1. Delta120 sagt:

    Der Kunde ist weg. Wer allerdings auch noch so in der Öffentlichkeit redet, hat große interne Probleme. Das ist ein Hilfeschrei!