Biotech-Zulieferer Stratec steigert Umsatz um 13 Prozent

Stratec erzielt einen Umsatzrekord. Der Betriebsgewinn steigt um 26 Prozent. Stratec verkauft Analysesysteme für Biotech-Firmen. Das Unternehmen will die Dividendenauszahlungen nun erhöhen.

Der Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical hat dank einer starken Nachfrage nach seinen vollautomatischen Analysesystemen 2014 einen Umsatzrekord verzeichnet. Die Erlöse stiegen um 13,2 Prozent auf 144,9 Millionen Euro, wie Stratec am Dienstag mitteilte. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 26 Prozent auf 24,6 Millionen Euro. Damit lag das im Technologieindex TecDax notierte Unternehmen jeweils leicht unter den Erwartungen von Analysten. Während der Verkauf der Analysensysteme rund lief, konnte Stratec in den übrigen Segmenten wie dem Vertrieb seiner Laborsoftware kaum punkten. Anleger störte dies nicht: Zu Handelsbeginn legte die Stratec-Aktie in Frankfurt um 1,6 Prozent zu.

Für das laufende Jahr rechnet das im baden-württembergischen Birkenfeld ansässige Unternehmen lediglich mit einem leichten Erlösanstieg. Die Ebit-Marge von zuletzt 17 Prozent soll etwas zulegen. Erst 2016 sollen sich die Umsätze aufgrund neuer Markteinführungen wieder deutlich erhöhen. Bereits vergangene Woche hatte Stratec erklärt, die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 70 Cent je Aktie zu erhöhen. Das ist die elfte Anhebung in Folge.

Stratec entwickelt und produziert mit rund 550 Mitarbeitern vollautomatische Analysesysteme für Firmen aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie. Unter anderem ist der Konzern in der Flüssigbiopsie zum Nachweis von Krebszellen im Blutkreislauf tätig.

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