US-Nachfrage schwach: Pharmazulieferer Gerresheimer wächst 1,4 Prozent

Die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten aus den USA lässt nach. Verpackungshersteller Gerresheimer konnte den Umsatz nur um 1,4 Prozent steigern. Die Sanierung des US-Werks wird auf 2016 verschoben.

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer ist mit wenig Schwung ins Jahr gestartet. Der Vorstand sieht seine Erwartungen damit allerdings bestätigt, wie der für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierende Konzern am Dienstag mitteilte. „Der Umsatz war wie erwartet verhalten, das Ergebnis wie erwartet gut“, betonte Vorstandschef Uwe Röhrhoff. Die großen mittelfristigen Projekte verliefen nach Plan. „Wir liegen auf Kurs und bestätigen unseren Ausblick für das Geschäftsjahr.“

Im ersten Quartal des seit Dezember laufenden Bilanzjahres kletterte der Umsatz um 1,4 Prozent auf 301,8 Millionen Euro. Als einen Grund für den mageren Zuwachs nannte Röhrhoff die verhaltene Nachfrage in den USA nach pharmazeutischen Glasverpackungen. Die Sparmaßnahmen der Vergangenheit zahlten sich aus. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) legte überproportional um 7,2 Prozent auf 51,0 Millionen Euro zu.

Der Vorstand hatte bereits angekündigt, dass Sonderbelastungen wie die Generalüberholung eines US-Werkes oder ein verschobener Auftrag in diesem Jahr noch eine Rolle spielten und erst 2016 wieder höhere Wachstumsraten zu erwarten seien. Röhrhoff peilt 2014/15 lediglich Umsatzzuwächse von ein bis drei Prozent auf 1,3 bis 1,33 Milliarden Euro an. Beim bereinigten Ebitda kalkuliert er mit einem Anstieg auf 255 bis 265 (Vorjahr: 253,4) Millionen Euro.

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