USA: Pharma-Riese Bristol-Myers profitiert von Sparkurs

Trotz des starken Dollars konnte der US-Pharmakonzern Bristol-Myers seinen Gewinn im ersten Quartal um 27 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar steigern. Ausschlaggebend für den Erfolg ist der Sparkurs des Konzerns und der Verkauf von neuen Medikamenten.

Mit einem Sparkurs und neuen Medikamenten trotzt der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb der Dollar-Stärke. Das Unternehmen übertraf mit seinen Quartalsergebnissen die Markterwartungen. Wie das Management am Dienstag mitteilte, stieg der Gewinn um 27 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar. Hier schlugen Kostensenkungen im Marketing und der Anzeigenwerbung zu Buche. Auch der Umsatz fiel mit einem Plus von sechs Prozent auf 4,04 Milliarden Dollar höher aus als von Analysten vorausgesagt. Ohne die Effekte des starken Dollar, der die im Ausland erzielten Erlöse schmälert, hätte sich der Anstieg sogar auf 13 Prozent belaufen.

Dank des Schizophrenie-Mittels Abilify konnte Bristol-Myers von einem Sondereffekt profitieren. Denn mittlerweile erhält der US-Konzern einen höheren Anteil an Lizenzgebühren vom japanischen Partner Otsuka. Die Gewinne antreiben sollen künftig vor allem neue Krebsmittel, die sich im Kampf gegen die Krankheit das Immunsystem zunutze machen. Dazu gehört auch Yervoy gegen Hauttumore, dessen Quartalserlöse um 20 Prozent in die Höhe schossen. Fürs Gesamtjahr legte der Konzern eine etwas optimistischere Ergebnisprognose vor. Sein Aktienkurs legte vorbörslich um zwei Prozent zu.

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