USA: General Motors und Ford verkaufen wieder mehr Autos

Die Autobauer General Motors und Ford konnten im April ihre Absätze auf dem Heimatmarkt erhöhen. General Motors verkaufte sechs Prozent und Ford 5,4 Prozent mehr an Fahrzeugen. Doch die gesamte US-Wirtschaft leidet derzeit unter dem starken Dollar.

Für die beiden größten US-Autobauer läuft es im April auf ihrem Heimatmarkt wieder besser. General Motors (GM) verkaufte Daten vom Freitag zufolge sechs Prozent mehr Fahrzeuge, Ford 5,4 Prozent. Vor allem Geländewagen (SUVs) und sogenannte Crossover-Fahrzeuge – Mischungen aus Geländewagen, Kombis, Coupes und Stadtautos – waren gefragt. Auch Trucks trugen dazu bei, dass die US-Autoindustrie auf gutem Weg ist, 2015 so viele Fahrzeuge zu verkaufen wie seit fast zehn Jahren nicht mehr.

Bei Fiat Chrysler stieg der Absatz um knapp sechs Prozent, bei Nissan ebenfalls. Im Gegensatz zu GM und Ford blieben sie aber hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Im Februar hatte der harte Winter den US-Automarkt gebremst. Auch im März verkauften die US-Konzerne – anders als ihre deutschen Konkurrenten – weniger Fahrzeuge. Die wieder steigende Nachfrage zeige, dass das schwache Wirtschaftswachstum in den Wintermonaten auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen sei, sagte Kurt McNeil, GM-Verkaufsmanager für die USA. Der starke Dollar und der ungewöhnlich strenge Winter haben den Wachstumsmotor der US-Wirtschaft zu Jahresbeginn fast abgewürgt.

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