SAP dementiert Übernahmepläne für US-Rivalen Salesforce

SAP hat kein Interesse an der Übernahme des US-Konkurrenten Salesforce. Medienberichte, wonach der SAP einen Kauf erwäge wurden von einem Sprecher dementiert. Salesforce bietet Cloud-Software zur Miete über das Internet an statt über Lizenzverkäufe, das Modell gilt als zukunftsträchtig.

SAP ist Spekulationen über ein Interesse an dem US-Konkurrenten Salesforce entgegengetreten. An Andeutungen, SAP erwäge oder habe zu früher einen Kauf von Salesforce erwogen, sei nicht dran, teilte ein SAP-Sprecher per E-Mail mit. In einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg war zuvor davon die Rede, dass der Walldorfer Weltmarktführer für Unternehmenssoftware mit dem größten Anbieter von Cloud-Software für Firmen im vergangenen Jahr über strategische Allianzen gesprochen habe. Das Geschäft mit Cloud-Software, die zur Miete über das Internet angeboten wird statt über Lizenzverkäufe, gilt als zukunftsträchtig.

Die Agentur hatte erst kürzlich gemeldet, dass Salesforce eine Übernahmeofferte erhalten habe. Ein konkreter Interessent wurde nicht genannt. Der Käufer müsste allerdings sehr finanzstark sein, denn Salesforce war an der Börse zuletzt knapp 50 Milliarden Dollar wert. Als mögliche Interessenten infrage kommen könnten die amerikanischen SAP-Konkurrenten Oracle und IBM sowie der US-Softwaregigant Microsoft. SAP hatte erst im vergangenen Jahr die größte Übernahme der Firmengeschichte gestemmt und für den Dienstreisenspezialisten Concur sechs Milliarden Euro gezahlt.

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