Post-Streik: Tausende Pakete bleiben liegen

Im Tarifstreit mit der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi mit erneuten Streiks den Druck auf das Management erhöht. Auch am Samstag hatte Verdi bundesweit rund 7000 Brief- und Paketzusteller zum Ausstand aufgerufen durch den in einigen Regionen den zweiten Tag in Folge die Zustellung von Briefen und Paketen ausfiel. Nach Angaben der Post beteiligten sich 5600 Mitarbeiter in 40 von 49 Niederlassungen. Regionale Schwerpunkte lägen in Hamburg, Bremen, Berlin, München und Nürnberg, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. 450.000 Pakete und sowie 3,2 Millionen Briefe würden wegen des Streiks ihre Empfänger verspätet erreichen. Das entspreche zwölf Prozent der täglichen Paket-Sendungen sowie fünf Prozent bei Briefen.

Im Tarifstreit mit der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi mit erneuten Streiks den Druck auf das Management erhöht. Auch am Samstag hatte Verdi bundesweit rund 7000 Brief- und Paketzusteller zum Ausstand aufgerufen durch den in einigen Regionen den zweiten Tag in Folge die Zustellung von Briefen und Paketen ausfiel. Nach Angaben der Post beteiligten sich 5600 Mitarbeiter in 40 von 49 Niederlassungen. Regionale Schwerpunkte lägen in Hamburg, Bremen, Berlin, München und Nürnberg, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. 450.000 Pakete und sowie 3,2 Millionen Briefe würden wegen des Streiks ihre Empfänger verspätet erreichen. Das entspreche zwölf Prozent der täglichen Paket-Sendungen sowie fünf Prozent bei Briefen.

Verdi fordert für die 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns kürzere Arbeitszeiten und deutlich mehr Geld. „Wir erwarten, dass sich der Vorstand der Deutschen Post AG in der nächsten Verhandlungsrunde bewegt“, sagte Verdi-Verhandlungsleiterin Andrea Kocsis. Alle bisherigen Angebote der Post hat die Gewerkschaft abgelehnt. Die Löhne sollen nach ihrem Willen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten um 5,5 Prozent angehoben werden. Verdi verlangt zudem eine Verkürzung der Wochen-Arbeitszeit auf 36 von 38,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Tarifverhandlungen sollen am Mittwoch und Donnerstag in Königswinter bei Bonn fortgesetzt werden.

Das Klima zwischen Post und Verdi ist seit Monaten vergiftet. Der Konzern hat angekündigt, Tausende neue unbefristete Stellen schaffen zu wollen, allerdings in 49 neuen Gesellschaften, für die niedrigere Löhne als im Konzern gelten. Verdi sieht dies als Bruch geltender Verträge.

Kommentare

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  1. karl knopp sagt:

    Ihr netten Leute.
    Es ist eine Gemeiheit,daß solsche Kämpfe immer auf Kosten des Kunden ausgetragen werden.Auch gibt es viele alte Leute die auf wichtige bestellte (ONLINE)Medkamenten
    warten.Aber in unserer Raffgeselschaft (Demokratischen) ist ja alles agal.Hauptsache
    „DIE KASSE STIMMT“
    Da denk ich offt an :“1950 mit unserer 60 Stunden Woche“?Wir haben euch alles aufgebaut „ODER“ Für die paar Pfennige hätten wir auch gerne mal hingeschmissen.
    „DENKT MAL DRÜBER NACH“ Ihr habt alle satt zu essen u. im Winter mit Zentralheizung
    Oder?