E.ON baut Offshore-Windpark in Großbritannien

Zusammen mit der Green Investment Bank will E.On 13 Kilometer vor der Küste von Sussex nun den Offshore-Windpark Rampion bauen. Fast zwei Milliarden Euro soll das Projekt kosten. Schätzungsweise 1.300 Gigawattstunden Strom wird der Windpark jährlich produzieren.

Im Ärmelkanal wird bald mit dem Bau des Offshore Windparks Rampion begonnen werden. Wie der Energieversorger E.On am Montag mitteilte, sei die Investitionsentscheidung nun gefallen. Zusammen mit der britischen Green Investment Bank baut E.On südlich von Brighton vor der Küste von Sussex den 400 Megawatt Windpark.

Der Konzern rechnet mit Kosten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro. Die Partner-Bank beteiligt sich mit 327 Millionen Euro an dem Projekt. Die jährlich angepeilten 1.300 Gigawattstunden sollen zukünftig 300.00 Haushalte mit Strom versorgen.

600.000 Tonnen CO2 könnten jährlich mit dem Windpark Rampion eingespart werden, so E.On. „Technisch gesehen ist das Projekt eine optimierte Weiterentwicklung unserer vier letzten Offshore-Windprojekte“, sagte Vorstandsmitglied Mike Winkel.

Der Green Investment Bank zufolge ist der Windpark auf eine Laufzeit von 25 Jahren ausgelegt. 300 Jobs sollen während der Bauzeit entstehen. Bis zu 65 Vollzeitstellen würden später für den Betrieb der Anlage benötigt werden.

Um die Entwicklungen der „grünen Wirtschaft“ in Großbritannien zu unterstützen, verfügt die Green Investment Bank über einen Etat in Höhe von etwa 5,3 Milliarden Euro. Die britische Regierung stellt das Geld bereit.

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