BASF: Lieferengpass bei Produkten für Reinigungsmittel- und Kosmetikbranche

Der Chemiekonzern BASF kann derzeit einige Chemikalien für die Reinigungsmittel- und Kosmetikindustrie nicht mehr ausreichend herstellen. Bis Ende Juni soll wieder geliefert werden können.

BASF gab am Donnerstagabend in einer sogenannte Force-Majeure-Erklärung bekannt, dass technische Probleme in der europäischen Ethylenoxid-Produktion aufgetreten seien. Mit einer derartigen Erklärung schützen sich Unternehmen bei Produktionsausfällen vor Haftungsansprüchen ihrer Kunden.

Die daraus resultierenden Lieferengpässe betreffen die in Europa produzierten EO-basierten Produkte im Bereich der Reinigungsmittel- und Kosmetikindustrie. BASF rechnet aber damit, dass sich die Liefersituation von Care Chemicals bei den betroffenen Produkten gegen Ende Juni verbessern wird.

Der Unternehmensbereich Care Chemicals von BASF stellt unter anderem Inhaltsstoffe für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie sowie die Kosmetikbranche her, Ethylenoxid ist eines davon.

Die Auswirkungen für die Kunden würden derzeit geprüft. Care Chemicals kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Konzernumsatz summierte sich auf über 74 Milliarden Euro.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.