Insider: Rennen um Kaufhof geht bald in heiße Phase

Das Rennen um die Metro -Tochter Kaufhof geht Insidern zufolge im Juni wohl in die entscheidende Phase. Offenbar gibt es neben einem österreichischen nun auch einen kanadischen Kaufinteressenten. Noch scheint allerdings offen, wer den Zuschlag erhalten könnte.

Bis Anfang des kommenden Monats werde der kanadische Interessent Hudson’s Bay voraussichtlich entscheiden, ob er – wie bereits der österreichische Investor Rene Benko – eine Kaufofferte vorlegt, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters.

Danach könnte Metro entscheiden, wer den Zuschlag erhält. Der Ausgang sei offen. Ein Metro-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Auch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtete, eine Offerte der Kanadier werde für spätestens Anfang Juni erwartet.

Benko, der mit Karstadt bereits die zweitgrößte deutsche Kaufhauskette besitzt, hat früheren Insider-Informationen zufolge bei Metro eine Offerte für den Branchenprimus auf den Tisch gelegt. Demnach bietet Benkos Firma Signa Holding 2,9 Milliarden Euro. Damit lässt der Österreicher die alte Idee einer „Deutschen Warenhaus AG“ wiederaufleben, die aus einem Zusammenschluss der beiden großen Kaufhaus-Marken entstehen soll.

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