Mittelständler setzen auf Elektro-Autos

Die durchschnittlichen Nutzer von Elektroautos sind im gewerblichen Bereich vor allem kleine Unternehmen. Privat sind es Männer um die 50. Viele Unternehmer sind jedoch unzufrieden mit den geringen Zuladungsmöglichkeiten und die geringe Reichweite.

Bei den gewerblichen Nutzern von Elektroautos handelt es sich überwiegend um kleine Unternehmen mit maximal 49 Mitarbeitern und neun Fahrzeugen. Bei dieser Art der Nutzung von Elektrofahrzeugen gibt es der Studie zufolge aber noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Immerhin gibt fast jeder fünfte Unternehmer (21 Prozent) an, dass die E-Fahrzeuge nur begrenzt zum Transport von Waren und Gütern nutzbar seien. Grund hierfür seien die zu geringeren Zulademöglichkeiten. Und so wäre die Mehrheit der gewerblichen Nutzer dazu bereit gewesen, für eine größere Reichweite auch mehr zu bezahlen. Immerhin plant die Mehrheit der gewerblichen Nutzer die Anschaffung weiterer Elektrofahrzeuge.

Für die bis dato umfangreichste und größte Umfrage in diesem Themenfeld wurden insgesamt über 3.000 private und gewerbliche Nutzer von elektronischen befragt. Und der durchschnittliche private Nutzer ist demnach: Männlich, gebildet, 51 Jahre alt und mit höherem Einkommen, so die Studie.

Derzeit gibt es dem Institut für Verkehrsforschung zufolge 9.217 Halter, die mindestens ein Plug-In-Hybrid-Fahrzeug oder ein batteriebetriebenes Auto fahren. Wobei die batteriebetrieben mit 83 Prozent deutlich häufiger vertreten sind. Entsprechend ist der Wunsch nach Schnellladepunkten im öffentlichen Raum groß. Und dementsprechend wünschen sich die privaten und gewerblichen Nutzer, dass jedes Elektroauto die Voraussetzung für eine Schnellladung besitzt. Allerdings wären nur 17 Prozent der privaten Nutzer und 20 Prozent der gewerblichen Nutzer bereit, für diese Funktion bis zu 1.000 Euro zusätzlich beim Kauf eines E-Fahrzeugs zu bezahlen.

„Die Mehrheit der Nutzer lebt in einem kleinstädtischen bis ländlichen Umfeld“, so die Studie. Nur etwa jeder Fünfte (22 Prozent) der Befragten lebt in einer größeren Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Mehr als die Hälfte der Nutzer von elektronischen Autos wohnt in Kleinstädten und Landgemeinden mit einer Größe von weniger als 20.000 Einwohnern.

Doch herkömmliche Pkws sind bei den privaten Käufern trotzdem weiterhin Teil des Alltags. „Trotz ausgeprägtem Umweltbewusstsein ist die Zahl der Haushalte, die neben einem Elektroauto noch einen weiteren Pkw besitzen relativ hoch: vier von fünf Personen gaben dies in der Befragung an.“ Immerhin hatte rund die Hälfte der Halter vor der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zwei herkömmliche Pkws und hat eines dieser Fahrzeuge bewusst durch ein elektrisches Auto ersetzt. Als Beweggründe für die Anschaffung eines elektronischen Fahrzeuges wurden vor allem Interesse an der Fahrzeugtechnologie und die Reduzierung der Umweltbelastung genannt. Günstigere Energiekosten wurden ebenfalls genannt.

Kommentare

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  1. biersauer sagt:

    Mein e-vehikel heißt ECKIEok und damit sind schon vielerlei Gegenstände befördert woirden, welche größer als dieses Zweirad sind. Nunmehr wurde zusätzlich ein Transportkorb angebracht und wurden Gegenstände mit über 25 kg nachhause befördert., das ist gewichtiger, als das Zweirad selbst!!
    Ebenso kann damit ein normales Fahrrad als Nachschlepp befördert werden.
    https://eckieok.wordpress.com/

  2. El Schwadrono sagt:

    Batterie beliebter als Hybrid.

    Die Frage an den Delinquenten:
    Was ist Ihnen lieber, Hängen oder Garotte.