Österreich: Telekom Austria erhält EU-Agrarhilfen

Seit Juni müssen die EU-Staaten die Empfänger der europäischen Agrarhilfen veröffentlichen. In Österreich profitierten 33 Betriebe besonders von der Förderung. Sie erhielten im vergangenen Jahr Hilfe in Höhe von mindestens einer Million Euro.

Im vergangenen Jahr hat beispielsweise die A1 Telekom Austria AG 2,257.439 Millionen Euro als europäische Agrarhilfe erhalten. Den höchsten Betrag erhielt Agrarmarkt Austria AMA mit etwas mehr als 24,183.721 Euro. Die zweithöchste Fördersumme ging an den Waldpflegeverein Tirol (4,106.273 Euro). Zu sehen sind diese Daten auf der Transparenzdatenbank, die jedes EU-Land nun im Internet zur Verfügung stellt. Der Zeitraum, auf den sich die Daten beziehen ist von Mitte Oktober 2013 bis Mitte Oktober 2014.

Die Datenbank für Österreich zeigt, dass insgesamt EU-Agrarhilfen an 130.124 Zahlungsempfänger gegangen sind. 33 davon haben mindesten eine Million Euro erhalten. Neben der Telekom Austria und AMA waren das unter anderem der Imkereidachverband mit rund 1,598 Millionen Euro, die Gletscherbahnen Kaprun Aktiengesellschaft und Bioenergie Krimml GmbH. Zusätzlich zu den Höhen der Agrarhilfe werden auch Gründe für die Förderung angegeben. Bei der A1 Telekom Austria bezieht sich die Gewährung der Agrarhilfe auf „Grunddienstleistungen für die Wirtschaft und ländliche Bevölkerung (M321)“.

Zum Vergleich: In Deutschland werden 218 Begünstigte angegeben, die mindestens eine Million Euro als Agrarhilfe erhalten haben. Die drei größten deutschen Empfänger sind der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Magdeburg, das Landesumweltamt Brandenburg und der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz der Stadt Husum.

Mit mehr als 20,8 Millionen Euro war der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Magdeburg mit Abstand der größte Profiteur der Agrarfonds in Deutschland. Insgesamt stehen für die Agrarförderung in Deutschland von 2014 bis 2020 jährlich etwa 6,2 Milliarden Euro zur Verfügung, so die EU-Kommission. Der Großteil entfalle dabei auf die Direktzahlungen an die Landwirte.

Kommentare

Dieser Artikel hat einen Kommentar. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. J.P. SCHOCK sagt:

    A1 Telekom Austria AG 2,257.439 Millionen Euro als europäische Agrarhilfe erhalten.

    DAS STINKT WLTWEIT ZUM HIMMEL!
    AUSTRIA IS THE HEAVEN OF CORRUPTION, LIEST MAN IN DEN INTERNATIONALEN MEDIEN,
    …..UND IM KURIER!
    Bei der A1 Telekom Austria bezieht sich die Gewährung der Agrarhilfe auf „Grunddienstleistungen für die Wirtschaft und ländliche Bevölkerung (M321)“.