Erneut Cyberangriff auf US-Personalverwaltung

Die Personalverwaltung der US-Regierung ist offenbar erneut Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die Hacker sollen sensible Informationen über Regierungsangestellte im Visier gehabt haben. Die Ermittler vermuteten auch diesmal eine Verbindung nach China.

Die Personalverwaltung der US-Regierung ist offenbar erneut Ziel eines Cyberangriffs geworden. Dies hätten Ermittler entdeckt, sagte am Freitag ein hochrangiger Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. Wie schon bei der vor einer Woche bekanntgewordenen Attacke hätten die Hacker sensible Informationen über Regierungsangestellte im Visier gehabt. Eine mit der Untersuchung vertraute Person sagte, die Ermittler vermuteten auch diesmal eine Verbindung nach China.

Die Nachrichtenagentur Associated Press meldete, die Hacker hätten Zugang zu Informationen erlangt, die von US-Geheimdienst- und Militärangehörigen zur Sicherheitsüberprüfung eingereicht worden seien. Der Regierungsvertreter konnte den Bericht nicht bestätigen. Wann die Attacke verübt wurde, war nicht klar.

Bei dem vor einer Woche bekanntgewordenen Angriff sollen sich Hacker womöglich Zugang zu Daten von mehreren Millionen früheren und jetzigen US-Regierungsbeamten verschafft haben. Die Sicherheitsbehörden gehen von einem Spionageangriff aus und vermuten China dahinter. Die Regierung in Peking wies die Vorwürfe zurück.

Das US-Außenministerium teilte derweil ebenfalls am Freitag mit, dass es technische Probleme bei Ausweis- und Visa-Systemen in Übersee gebe. Die Ursache war demnach noch nicht klar. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben und rechnen damit, dass das System bald wieder vollständig funktioniert“, teilte das Ministerium mit.

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  1. Kitty sagt:

    So langsam wird es lächerlich…