Vermögensverwaltung der Deutschen Bank sieht sich auf Kurs

Die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank sieht sich nach dem Umbau auf einem guten Weg. Das für dieses Jahr angepeilte Gewinnziel von 1,7 Milliarden Euro werde wohl erreicht werden, so die Bank.

Die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank sieht sich nach dem Umbau auf einem guten Weg. Er sei zuversichtlich, das für dieses Jahr angepeilte Gewinnziel von 1,7 Milliarden Euro zu erreichen, sagte Joachim Häger, Deutschland-Chef der Sparte, der Börsen-Zeitung. Im Startquartal erwirtschaftete die Vermögensverwaltung gerade mal knapp 300 Millionen Euro Gewinn vor Steuern.

Im Rahmen ihrer neuen Strategie will die Bank 1,5 Milliarden Euro in die Vermögensverwaltung und in den risikoarmen Zahlungsverkehr investieren. „Konkrete Details gibt es bis zum Herbst“, sagte Häger. Das Ziel ist hingegen bereits klar. „Wir wollen der führende europäische, global tätige Asset & Wealth Manager werden.“ Die Deutsche Bank ist der Zeitung zufolge in Europa derzeit die Nummer vier. Die aus mehreren Fondsgesellschaften entstandene Deutsche Asset & Wealth Management habe ihre Möglichkeiten noch lange nicht voll ausgeschöpft. „Insofern sehe ich enormes Potenzial für den Ergebnisbeitrag, den Deutsche AWM für den Konzern leisten kann“, sagte Häger.

Die Deutsche Bank hat die Vermögensverwaltung seit 2012 radikal umgebaut, Tausende Jobs fielen weg. Weitere Umstrukturierungen schloss Häger nicht aus. Das Umfeld für Banken verändere sich schnell. „Entsprechend stellen wir alle unsere Entscheidungen auf den Prüfstand“, sagte der Manager.

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