Wegen Rückzug aus Russland-Geschäft: Opel beantragt Kurzarbeit

Ope hat für die Werke in Eisenach und Rüsselsheim bis Jahresende Kurzarbeit beantragt. Grund sei der vor allem der Rückzug aus dem Russland-Geschäft. Die Kurzarbeit soll die Lagerbestände minimieren und so Kosten senken.

Der Rückzug aus Russland zieht auch die Opel-Werke im deutschen Heimatmarkt in Mitleidenschaft. Für die Werke in Eisenach und Rüsselsheim werde Kurzarbeit von 25 beziehungsweise 15 Tagen bis Jahresende beantragt, teilte die General-Motors-Tochter am Freitag mit. Grund dafür sei auch die nur moderate Entwicklung des Pkw-Marktes in Europa. Die Lagerbestände und die damit verbundenen Kosten würden durch die Kurzarbeit minimiert. Der Absatzrückgang in Russland könne nur zum Teil über Zuwächse in anderen Märkten ausgeglichen werden. Von Januar bis Juni sei der Absatz um drei Prozent auf 582.300 Fahrzeuge gestiegen.

Die GE-Tochter Opel hatte nach massiven Gewinneinbrüchen wegen der Sanktionspolitik und dem Ruberverfall in Russland entschieden, sich komplett aus dem russischen Markt zurückzuziehen.

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