Windows 10 übermittelt alle persönlichen Nutzer-Daten an Microsoft

Das neue Betriebssystem Windows 10 gilt als das neugierigste Microsoft-Betriebssystem aller Zeiten. Es greift auf alle nahezu alle Daten – inklusive die Aussprache einer Person und das Tippverhalten – zurück. Doch die Nutzer haben auch die Möglichkeit, die Datensammlungs-Funktionen auszuschalten.

Der US-Softwareriese Microsoft bringt die neueste Version seines Betriebssystems Windows Ende des Monats auf den Markt. Windows 10 gehe ab dem 29. Juli an den Start, teilte der Konzern am Montag mit. Microsoft plant zu Beginn in 190 Ländern und 111 Sprachen den Generationswechsel. Die Version 9 wird übersprungen. Doch Windows 10 gilt als das „neugierigste Betriebssystem aller Zeiten“, berichtet der Standard. Es übermittelt Daten an den Hersteller Microsoft als alle anderen Windows-Betriebssysteme zuvor.

Dazu gehören die Übermittlung des Standorts des Computer-Geräts und der „Daten zur Eingabe-Personifizierung“. Das umfasst Daten über die Aussprache einer Person, die die Spracheingabe nutzt, den Schreibstil der Handschrift und das Tippverhalten – also praktisch alle biometrischen Daten. Die digitale Sprachassistentin ist ein fester Bestandteil von Windows 10 und sammelt alle Daten des Nutzers, die sie herausfinden kann, um den Nutzer persönliche Erinnerungen oder Vorschläge für den Kalender anbieten zu können.

Chip.de empfiehlt: „Um Cortana abzuschalten, klickt man in die Suchbox und anschließend im Cortana-Menü auf das Zahnrad-Symbol. Dort lässt sich der Schiebeschalter auf Aus stellen. Cortana muss allerdings auf jedem Windows-Gerät das man besitzt, separat ausgeschaltet werden. Anschließend sollten auf der Bing-Website in den Such-Einstellungen die persönlichen Daten gelöscht werden.“

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