China: Unerwarteter Stillstand beim Industriewachstum

Der Einkaufsmanager-Index in China lag im Monat Juli bei 50. Damit kam das Industrie-Wachstum des Landes unerwartet zum Stillstand. Ausschlaggebend soll der Nachfragerückgang im In- und Ausland sein.

Das Wachstum der chinesischen Industrie ist im Juli unerwartet zum Stillstand gekommen. Mit einem Wert von 50 Punkten lag der am Samstag veröffentlichte offizielle Einkaufsmanagerindex für die Branche genau auf der Linie zwischen Wachstum und Rückgang. Die Nachfrage sei im In- und Ausland zurückgegangen, hieß es. Von Reuters befragte Experten hatten einen zum Vormonat unveränderten Wert von 50,2 Punkten erwartet, was ein leichtes Wachstum signalisiert hätte.

Die chinesische Konjunktur ist nach Jahren rasanten Wachstums abgeflaut. Die Regierung versucht mit Konjunkturprogrammen der Wirtschaft mehr Zugkraft zu verleihen. Allerdings wirft ein Einbruch an den Aktienmärkten das Land dabei zurück.

Kommentare

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  1. Michael Semmler sagt:

    Unerwartet? Seit rund 30 Jahren produziert China, Taiwan, Indien und die anderen „Wachstumsländer“ billige Ware, die in erster Linie von uns westlichen Wirtschaftssklaven erworben wurden. Nun ist die gesamte Welt wirtschaftlich am Ende und die Arbeitslosigkeit in allen Ländern auf Rekordniveau, wer also soll diese Produkte kaufen? Die Millionäre und Milliardäre haben solche Produkte ohnehin nie konsumiert, im Gegenteil, sie haben davon profitiert oder waren gar daran beteiligt.
    Was sollen diese Länder eigentlich produzieren, was jeder von uns nicht bereits in mehrfacher Ausführung besitzt? Welcher Arbeitslose oder Mindestlohnbezieher soll sich jedes halbe Jahr ein neues Handy kaufen, alle 2 Jahre den neuesten Fernseher erwerben oder alle 4 Jahre ein neues Auto? Benötigt man zu all diesen Erkenntnissen wirklich Experten? Auch wenn plötzlich ein Wunder geschähe und alle wieder Arbeit hätten, noch dazu einen Job, wovon man profitabel leben könnte, würden die bereits ausgbeuteten Ressourcen wie Erdöl,Erdgas und die seltenen Erden eine Änderung nicht mehr zulassen – Schluss – aus, das wars und wer von etwas anderes schwafelt ist entweder Politiker oder verblödet oder beides!

  2. Hans von Atzigen sagt:

    Keine Überraschung das hat sich längst abgezeichnet.
    Geburtshelfer des Chinesischen ,,Wirtschaftswunders,, war der Westen.
    Das begann mit dem Zustrom von Westkapital vor 30 Jahren.
    Innzwischen hat sich China ,,verselbstständigt,,.
    Chinas Problem, die Absatzmärkte im Westen sind am Absaufen.
    Die BRICS sind für China zumindest ein Teilersatz .
    Der grosse Verlierer ist der Westen.
    Gewiss letztlich verlieren alle, die Weltwirtschaft ist
    ohne wenn und aber zur Autarkie verdammt.
    Expansion ins Universum, Grins = total lächerlich ein Megawitz.
    Die sog. Globalisierungs- Ökonomie= Megawitz der Neuzeit.
    Der ,,Ervolg,, beginnt sich zu relativieren.
    ,,Sieger,, werden zunehmend diejenigen die weniger verlieren.
    Der grosse Verlierer ist der Westen dem bleiben zunehmend
    nur noch insolvente Absatzmärkte.
    Was da noch bleibt muss der Westen mit der Geldpumpe
    über Wasser halten. Eine Frage der Zeit bis das Final kollabiert.
    Dann wird es heiss bis zum sieden.
    Freundliche Grüsse