Großbritannien: Flüchtlingskrise gefährdet Lebensstandard in EU

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika gefährdet nach den Worten des britischen Außenministers Philip Hammond den Lebensstandard und das soziale Gefüge in der Europäischen Union. Die EU könne nicht Millionen Menschen aufnehmen, die ein neues Leben suchten, erklärte der Politiker. Das sei kein tragfähiger Zustand.

„Wir müssen in der Lage sein, diese Probleme zu lösen, indem wir diejenigen in ihre Heimatländer zurückschicken, die kein Anrecht auf Asyl haben“, so Philip Hammond am Sonntag.

Nach europäischem Recht könnten Migranten aber recht zuversichtlich sein, dass sie niemals abgeschoben würden. „Das ist kein tragfähiger Zustand, denn Europa kann sich nicht schützen und seinen Lebensstandard und seine Sozialstruktur aufrechterhalten, wenn es Millionen von Migranten aus Afrika aufnehmen muss“, sagte Hammond dem TV-Sender BBC.

Kommentare

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  1. Leopold Franke sagt:

    Das kann jeder so einschätzen. Aber die Engländer sind eben offen, während unsere Politik die Wahrheit so lange wie möglich vertuschen will.

  2. Hans von Atzigen sagt:

    Innerhalb der letzten rund 30 Jahre hat der sog.Westen
    als ,, Sieger,, im kalten Krieg die Standarts vorgegeben.
    Die sich immer deutlicher abzeichnende Bilanz ist vernichtend.
    Die letzten 30 Jahre waren wohl die letzte Chance,
    einen wenigstens etwas vernünftigeren Planeten mit zu gestalten.
    Ein nüchterner Überblick offenbart das Gegenteil.
    Schlicht ein blindwütiger Ritt gegen die Wand.
    Leider nichts neues unter der Sonne.
    Neu sind lediglich die irren noch nie dagewesenen Dimensionen.
    Freundliche Grüsse