Intelligente Auto-Batterie schaltet sich selbst aus

Ein amerikanisches Start-up hat eine Autobatterie entwickelt, die sich abschaltet, noch bevor sie völlig leer ist. Die Batterie ist aber nicht nur schlau, sie ist auch deutlich leichter als herkömmliche Batterien. Eine neue Idee, um im Notfall Handys aufladen zu können, gibt es auch. Und alles, was man dafür braucht ist eine AA Batterie aus dem Supermarkt.

Ins Auto setzen, Schlüssel umdrehen und … nichts passiert. Nicht selten kommt es vor, dass man vergisst das Licht auszumachen. Manchmal lässt man aber einfach zu lange das Radio ohne Motor laufen und schon ist bei einer Autobatterie der Saft raus. Ohne Starterkabel oder, wenn man wirklich Pech hat, ohne neue Batterie geht dann nichts mehr.

Das amerikanische Start-up Ohm Laboratories will das ändern. Es hat eine Batterie entwickelt, die sich notfalls selbst abschaltet und die noch vorhandene Energie bis zum nächsten Start des Motors spart. Ein völliges Entladen der Batterie kann so verhindert werden. Außerdem reguliere sich die Batterie während des normalen Betriebes selbst, um die eigene Lebensdauer zu erhöhen, heißt es von Ohm-Laboratories.

Die Ohm-Batterie besticht aber noch durch weitere Eigenschaften. So wiegt sie mit einem Gewicht von drei Kilogramm gerade mal ein Fünftel einer normalen Autobatterie. Und mit einer Lebensdauer von geschätzten sieben Jahren hält sie auch doppelt so lang wie ihre Konkurrenz. Darüber hinaus enthält die Ohm-Batterie weder Blei noch irgendeine Säure und ist so wesentlich umweltverträglicher. Bei Temperaturen zwischen Minus 30 Grad und plus 50 Grad funktioniert sie.

Der Nachteil: Es gibt die Batterie noch nicht in Serienreife. Über das Crowdfunding-Portal indiegogo.com sammelt das Unternehmen noch Gelder. Aber trotzdem die Aktion noch 21 Tage läuft, haben sie bereits die erwünschten 50.000 US-Dollar einsammeln können. Wer spendet, kann sich damit beispielsweise eines der ersten Exemplare der Ohm-Batterie sichern. In zwei Größen soll sie auf den Markt kommen.

Nicht nur beim Auto ist eine leere Batterie nervig. Beim Smartphone kommt der leere Akku nämlich auch immer genau dann, wenn man unbedingt telefonieren oder eine Straße per Navi-App suchen muss. Und nicht immer hat mein ein Ladegerät dabei bzw. eine Steckdose zur Hand. Das könnte sich jedoch bald ändern. ‚The Nipper‘ heißt ein neues Ladegerät, für dessen Entwicklung gerade bei Kickstarter um Gelder geworben wird.

Kaum größer als ein Würfel kann man ‚The Nipper‘ einfach an seinem Schlüsselbund befestigen. Man klappt den Nipper auseinander und steckt zwei AA-Batterien zwischen die zwei Teile und schließt es an das Handy an. Ein Samsung S6 zum Beispiel soll es erlauben, mit dieser Energie dreieinhalb Stunden zu telefonieren. Die Aktion bei Kickstarter läuft noch fast zwei Wochen – auch hier wurde das Finanzierungsziel bereits erreicht.

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