Autozulieferer Bosch erwartet fünf Prozent Umsatzplus

Der Autozulieferer Bosch rechnet in diesem Jahr mit einem kräftigen Umsatzplus. Die Erlöse in der KfZ-Sparte werden voraussichtlich um zehn Prozent steigen, so Bosch-Chef Volkmar Denner. Die Hälfte davon sei allerdings dem günstigen Euro zuzuschreiben, so dass währungsbereinigt noch ein Plus von fünf Prozent bleibt.

Dank günstiger Wechselkurse rechnet der Autozulieferer Bosch in diesem Jahr mit einem kräftigen Umsatzplus. Die Kfz-Sparte des Konzerns werde die Erlöse voraussichtlich um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner am Dienstag auf der Automesse IAA in Frankfurt. Bereinigt um den Währungseffekt belaufe sich der Zuwachs auf fünf Prozent. Die weltweite Automobilproduktion werde dagegen nur marginal zunehmen. Vor allem Einspritztechnik für Benzin- und Dieselmotoren sei gefragt. Das Automobilgeschäft ist die größte Sparte des Stiftungskonzerns. Es steuerte im vergangenen Jahr mit 33 Milliarden Euro zwei Drittel zum Gesamtumsatz bei.

Ein starkes Wachstumsfeld ist für Bosch das automatisierte Fahren. Mit Assistenzsystemen für Notbremsen oder zum Spurhalten auf der Autobahn und Sensoren für Radar und Kameras an Autos werde Bosch in diesem Jahr die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro erreichen.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.