US-Konzern General Electric verlagert hunderte Jobs nach Frankreich

General Electric (GE) will 500 Arbeitsplätze aus den USA nach Europa und China verlegen. Grund sei die Schließung der staatlichen US-Exportförderbank, die die Auslandsgeschäfte des US-Unternehmens abgesichert hatte. Ein geplantes Gasturbinen-Projekt etwa wird nun in Frankreich produziert.

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) plant die Verlegung von rund 500 heimischen Arbeitsplätzen nach Europa und China. Als Grund nannte GE am Dienstag die Schließung der staatlichen US-Exportförderbank, die GE-Geschäfte im Ausland abgesichert hatte. Der Konzern teilte weiter mit, der französische Kreditversicherer Coface habe zugestimmt, einige globale Energieprojekte des Unternehmens zu unterstützen. Im Gegenzug werde die Produktion eines Gasturbinen-Projekts ins französische Belfort verlegt. Dort entstünden 400 Arbeitsplätze. Weitere 100 Jobs würden nach Ungarn und China verlegt.

Das Mandat der US-Export-Import-Bank (Exim) lief im Juni aus. Die Republikaner im Kongress hatten eine Verlängerung blockiert. Von den Kreditversicherungen und anderen Leistungen der Bank hatten insbesondere große Konzerne wie GE profitiert.

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