EU kündigt Millionen-Hilfe für ehemalige Opel-Mitarbeiter an

Die EU stützt weiter die Automobilbranche in Europa. Ehemalige Opel-Mitarbeiter aus Bochum sollen Hilfe von der EU bekommen. Aber auch Arbeiter des belgischen Ford-Werks und Italiens Fluggesellschaft Alitalia sollen unterstützt werden.

Die Schließung des Opel-Werks in Bochum, des Ford-Werks in Belgien und die Verkleinerung der italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat 7.300 Menschen arbeitslos gemacht. Die EU will sie nun mit über 14,6 Millionen Euro unterstützen.

Durch die Schließung des Opelwerks in Bochum sind fast 2900 Arbeiter arbeitslos geworden, 2692 sollen nun finanziell von der EU mit knapp sieben Millionen Euro unterstützt werden. Für die 4500 arbeitslos gewordenen ehemaligen Ford-Mitarbeiter sind 6,3 Millionen Euro veranschlagt. Rund 1,4 Millionen Euro sollen an die 184 arbeitslos gewordenen Arbeiter der Fluggesellschaft Alitalia gehen. Das Unternehmen ist durch sinkende Passagierzahlen während der Wirtschaftskrise bei gleichzeitigem Anstieg des Benzinpreises in eine ernste Krise geraten ist. Anfang Oktober wird das Europäische Parlament über die Genehmigung für die Hilfe abstimmen.

Der European Globalisation Adjustment Fund (EGF) wurde 2007 gegründet und hilft arbeitslos gewordenen Arbeitern eine neue Arbeit zu finden. Dazu bietet der Fonds den Menschen verschiedene Maßnahmen an, die von der Berufsberatung, über Unterstützung bei der Jobsuche oder einer Geschäftsgründung, bis hin zu verschiedenen Trainingsangeboten reicht. Der jährliche zur Verfügung stehende Höchstbetrag für diese Maßnahmen beträgt 150 Millionen Euro.

Kommentare

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  1. Greg sagt:

    @Karl

    Genau so könnte es sein, der Zeitpunkt der VW – Affaire ist wohl nicht zufällig … hinausgezögert worden?

    Nur sehe ich das Problem der Batterien noch nicht gelöst und ich glaube auch nicht, dass die Ökobilanz besser aussieht, als ein „moderner Kleinwagen“ verbraucht.

    Marketing – eben.

    Wichtig ist, dass das Gewicht und die Leistung runter muss – dann wirds „grün“er.

  2. karl sagt:

    anstatt ein Produktion für e-Fahrzeuge am standort der stillstehenden Opel einzurichten, wird der Kardinalfehler einer Filetierung vorgenommen. Ein nie wieder gut zu machender Schaden für die kommenden Evs. alle warten bis das teslawerk in den USA voll läuft, dann wird erst langsam umgesehen, anstatt sofort bereits seit Jahren, damit zu beginnen.
    Aber was will man sonst noch, von dieser Niete Merkel erwarten?
    Mein Eigenbau eines e-zweirades läufft nun bereits zwei Jahre mit besten Erfahrungen.
    Einfach wie ein fahrrad mit den Leistungen eines Rollers. https://eckieok.wordpress.com/