Post-Chef verteidigt geplante Porto-Anhebung

Der Post-Chef Frank Appel verteidigt die erneute Anhebung des Portos für Standardbriefe und signalisiert weitere Erhöhungen. Das Porto soll im kommenden Jahr von 62 auf 70 Cent steigen. Das wäre die dritte Anhebung in Folge.

„Wir müssen in der Briefzustellung genug Geld erwirtschaften, um unsere Leistungsfähigkeit in Deutschland zu erhalten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). „Unsere Portopreise sind im europäischen Vergleich am unteren Ende des Mittelfelds.“

Das Porto soll im kommenden Jahr von 62 auf 70 Cent steigen. Es wäre die dritte Anhebung in Folge. Wenn es die regulatorischen Vorgaben zuließen, würde sein Unternehmen über eine weitere Erhöhung nachdenken und einen entsprechenden Antrag stellen beim Regulator stellen. „Mit jährlichen Preissteigerungen müssen die Konsumenten zukünftig aber sicher nicht rechnen“, sagte Appel.

Nicht betroffen fühlt sich die Post von der schwächeren Konjunktur in China. „Der Abschwung in China ist lange nicht so gravierend, wie es immer heißt“, sagte Appel. „Wir spüren auch keinen Einbruch unseres Geschäfts, sei es im innerchinesischen Güterverkehr sei es im Export von Produkten.“

Kommentare

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  1. effe sagt:

    Was ist eigentlich aus dem e Postbrief geworden?
    Nur mal so eien Frage.

    Den Standard Postbrief benutz kein (na …rift mich an) mehr

    • merkellllll sagt:

      ganz einfach. um die nutzlose technik vorzuhalten werden mindestens 10 beamte und 100 techniker bezahlt. Dazu die hardware.

      kosten: etwa 5 mio pro jahr.

      realer wert: 1000,- pro jahr.

      die 4999000,- verlust werden auf den arbeiter umgelegt.

      so funktioniert SED.