China: Behörden ermitteln gegen Volkswagen

Volkswagen wird offenbar importierte Autos in China zurückrufen. Dabei handele es sich vor allem um Wagen vom Typ Tiguan. Zugleich gab das chinesische Umweltministerium bekannt, es werde Untersuchungen von VW-Fahrzeugen starten.

Der Abgas-Skandal bei Volkswagen ruft nun auch die chinesischen Behörden auf den Plan. Die Qualitätsaufsicht AQSIQ äußerte sich am Montag „höchst besorgt“ über die Software in VW-Dieselautos, mit der Abgaswerte bei Tests manipuliert wurden. Sie kündigte zugleich geeignete Maßnahmen an, ohne dies näher zu erläutern. Laut AQSIQ wird Volkswagen 1950 importierte Fahrzeuge in China zurückrufen. Vor allem handele es sich dabei um Wagen vom Typ Tiguan. Zugleich gab das chinesische Umweltministerium bekannt, es werde eine Untersuchung von VW-Fahrzeugen starten. Auch hierzu wurden keine Einzelheiten genannt.

China ist der weltweit größte Automarkt. Aber es werden dort nur wenige Diesel-Pkw verkauft. Analysten zufolge könnte der Skandal trotzdem die Kaufentscheidungen chinesischer Verbraucher beeinflussen. Bislang sei nicht zu erkennen, dass das Vertrauen in die Marke VW in der Volksrepublik Schaden genommen habe, sagte Yale Zhang, Chef der Beratungsfirma Automotive Foresight. Aber man müsse die weitere Entwicklung genau im Auge behalten.

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